HDR-Software

HDR Projects 5 im Franzis-Verlag erschienen

2016-10-13 Software wird in regelmäßigen Abständen um eine neue Version erweitert. Diese Abstände können manchmal unregelmäßig sein, aber manchmal kann auch fast die Uhr danach gestellt werden. Einer dieser Fälle ist HDR Projects 5, dessen Vorgängerversionen in und um den Oktober herum vorgestellt wurden. Wie auch bei dem Vorgänger ist HDR Projects 5 als Professional- und Standard-Version erhältlich und für Mac- sowie Windows-Betriebssysteme erhältlich.  (Harm-Diercks Gronewold)

  • Bild Einige Werkzeuge in HDR Projects 5. [Foto: Franzis]

    Einige Werkzeuge in HDR Projects 5. [Foto: Franzis]

  • Bild Die Arbeitsfläche in HDR Projects 5 teilt sich in die Voreinstellungen (links), die Vorschau (mitte) und die Detaileinstellungen auf der rechten Seite. [Foto: Franzis]

    Die Arbeitsfläche in HDR Projects 5 teilt sich in die Voreinstellungen (links), die Vorschau (mitte) und die Detaileinstellungen auf der rechten Seite. [Foto: Franzis]

  • Bild Im Composing-Modul lassen sich Bilder miteinander kombinieren. [Foto: Franzis]

    Im Composing-Modul lassen sich Bilder miteinander kombinieren. [Foto: Franzis]

  • Bild Die HDR Projects 5 Verlaufsmasken ermöglicht die Maskierung von nahezu jeder Motivsituation. [Foto: Franzis]

    Die HDR Projects 5 Verlaufsmasken ermöglicht die Maskierung von nahezu jeder Motivsituation. [Foto: Franzis]

Während die Mac-Version eine reine 64-Bit-Anwendung ist, kann HDR Projects 5 unter Windows als 32- oder 64-Bit-Anwendung betrieben werden. Minimal sollte der Rechner 2 GByte freien Arbeitsspeichers besitzen und ein Core Duo sein. Aber wie bei jeder Software gilt, je mehr Leistung das System hat, desto bequemer arbeitet die Software. Die empfohlenen Systemeigenschaften sind somit 8 GByte Arbeitsspeicher ein Intel i7 (oder ähnlich) sowie ein 64-Bit Betriebssystem.

Auf der Seite der Software verspricht HDR Projects 5 einen logischen Workflow sowie mehr Kontrolle und Einfluss über die eigenen Aufnahmen. Die für die HDR-Fotografie essentiellen Technologien wurden verbessert und optimiert. So ist die Geisterbildkorrektur automatisch, interaktiv und detailliert. Sie ist in der Lage, sich bewegende Objekte zu erkennen und aus dem Bild verschwinden zu lassen. HDR Projects 5 bietet in der Professional-Variante die Möglichkeit nach dem Zusammenführen der Aufnahmen aus 155 Voreinstellungen in verschiedenen Kategorien zu wählen. Das sind insgesamt 21 Voreinstellungen mehr als der Vorgänger bieten konnte. Auch die Anzahl der HDR-Algorithmen sowie die Tone-Mapping-Verfahren wurde um jeweils zwei weitere Berechnungsmethoden erweitert. Zusätzlich wurde der Funktionsumfang der Raw-Entwicklung erweitert. Erweitert wurden auch die selektive Bearbeitung und das Composing-Modul. Diese bieten mit 56 Verlaufsmasken einen umfangreichen Werkzeugsatz für nahezu jede erdenkliche Motivsituation. Darüber hinaus bietet HDR Projects 5 Professional sechszehn neue Post-Processing-Effekte, die der Anwender individuell auf seine Bilder anwenden kann. Des Weiteren besitzt die Software eine 4K-Monitorunterstützung, die eine für 4K Monitore angepasste Arbeitsfläche und Menüs bereitstellt. Das Adobe Lightroom- beziehungsweise Photoshop-Plugin ist vorhanden, aber exklusiv für die Professional-Variante von HDR Projects 5.

HDR Projects 5 kostet in der Professional-Version knappe 290 Euro und für die Standardversion werden knapp 150 Euro fällig. Darüber hinaus sind Upgrade-Versionen für die Vorgänger erhältlich (siehe weiterführende Links).


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Autor

Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 46, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.