Erste Mittelformatkamera mit Sensor-Shift-Bildstabilisator

Fujifilm entwickelt die GFX 100 mit 100 Megapixeln Auflösung

2018-09-25, aktualisiert 2018-09-27 Bereits mit der Ankündigung des GFX-System auf der Photokina 2016 betonte Fujifilm die Eignung der Objektive für 100 Megapixel Auflösung. Bereits 2019 soll mit der GFX 100 die erste passende spiegellose Mittelformat-Systemkamera mit dieser enormen Auflösung erhältlich sein. Sie befindet sich derzeit noch in Entwicklung und Fujifilm verrät bereits ein weiteres wichtiges Detail: Als erste Mittelformatkamera wird die GFX 100 über einen Sensor-Shift-Bildstabilisator verfügen.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Fujifilm GFX 100 spielt in der Größen- und Gewichtsklasse von Profi-DSLRs und besitzt wie diese einen integrierten Hochformatgriff. Verglichen mit den DSLRs ist die Sensorfläche jedoch 1,7-mal größer. [Foto: Fujifilm ]

    Die Fujifilm GFX 100 spielt in der Größen- und Gewichtsklasse von Profi-DSLRs und besitzt wie diese einen integrierten Hochformatgriff. Verglichen mit den DSLRs ist die Sensorfläche jedoch 1,7-mal größer. [Foto: Fujifilm ]

  • Bild Auf der Oberseite wird die Fujifilm GFX 100 über ein Schulterdisplay verfügen. [Foto: Fujifilm ]

    Auf der Oberseite wird die Fujifilm GFX 100 über ein Schulterdisplay verfügen. [Foto: Fujifilm ]

  • Bild Ganze 102 Megapixel löst der CMOS-Sensor der Fujifilm GFX 100 auf. Er ist zur Bildstabilisierung beweglich gelagert. Eine der vielen Premieren im Mittelformat. [Foto: Fujifilm ]

    Ganze 102 Megapixel löst der CMOS-Sensor der Fujifilm GFX 100 auf. Er ist zur Bildstabilisierung beweglich gelagert. Eine der vielen Premieren im Mittelformat. [Foto: Fujifilm ]

  • Bild Videos nimmt die Fujifilm GFX 100 in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde und 10 bit Farbtiefe auf. [Foto: Fujifilm ]

    Videos nimmt die Fujifilm GFX 100 in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde und 10 bit Farbtiefe auf. [Foto: Fujifilm ]

Doch das ist nicht die einzige "Premiere". Die GFX 100 besitzt Phasen-Autofokus-Messpunkte, die auf dem gesamten ca. 44 mal 33 Millimeter großen Mittelformat-CMOS-Sensor verteilt sind und verspricht damit eine noch zielgerichtetere, schnellere Fokussierung als die beiden aktuellen Modelle GFX 50S und GFX 50R. Um bei der erhöhten Auflösung die Lichtempfindlichkeit zu erhalten, kommt ein rückwärtig belichteter CMOS-Sensor (BSI-CMOS) zum Einsatz, bei dem die Leiterbahnen unterhalb statt oberhalb der lichtempfindlichen Schicht liegen. Des Weiteren soll das neue Modell 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde in 10 bit aufnehmen können, ebenfalls eine Premiere im spiegellosen Mittelformat (Leica mit seinen Mittelformat-DSLRs beherrscht das freilich auch).

Genau 102 Megapixel soll die neue GFX 100 auflösen, um die Verarbeitung der enormen Datenmengen kümmert sich der neue X-Prozessor 4. Auch die typischen Filmsimulationsmodi soll das neue Mittelformat-Flaggschiff bieten. Das neue Gehäuse soll wie professionelle DSLRs mit einem festen Hochformatgriff ausgestattet sein und spielt auch in dieser Größen- und Gewichtsklasse, nur eben mit einem in der Fläche ca. 1,7-mal größeren Bildsensor. Selbstverständlich wird die GFX 100 staub- und spritzwassergeschützt sowie kälteresistent bis minus zehn Grad Celsius sein. 

In der ersten Jahreshälfte 2019 soll die Fujifilm GFX 100 auf den Markt kommen und um die 10.000 Euro kosten.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.