Standardzoom mit Spritzwasserschutz

Fujifilm XF 16-55 mm F2.8 R LM WR kommt im Februar 2015

2015-01-06 Das von Fujifilm auf der Photokina 2014 bereits als Mock-Up gezeigte lichtstarke Standardzoom XF 16-55 mm F2.8 R LM WR soll im Februar 2015 auf den Markt kommen. Es zeichnet sich nicht nur durch seine hohe durchgehende Lichtstärke von F2,8 aus, sondern auch durch seinen Spritzwasserschutz sowie den Blendenring. Nur ein Bildstabilisator ist nicht an Bord. Das vor allem für die spritzwassergeschützte Fujifilm X-T1 geeignete Objektiv deckt an dieser entsprechend Kleinbild einen Brennweitenbereich von 24 bis 84 Millimeter ab.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild 17 Elemente in zwölf Gruppen, darunter ED-Gläser und asphärische Linsen sowie die HT-EBC-Beschichtung und Nano-GI-Vergütung sollen beim Fujifilm XF 16-55 mm F2.8 R LM WR für eine hohe Abbildungsleistung sorgen. [Foto: Fujifilm]

    17 Elemente in zwölf Gruppen, darunter ED-Gläser und asphärische Linsen sowie die HT-EBC-Beschichtung und Nano-GI-Vergütung sollen beim Fujifilm XF 16-55 mm F2.8 R LM WR für eine hohe Abbildungsleistung sorgen. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Der interne Fokus des Fujifilm XF 16-55 mm F2.8 R LM WR wird von einem Twin-Linearmotor angetrieben und soll dadurch besonders schnell sein. [Foto: Fujifilm]

    Der interne Fokus des Fujifilm XF 16-55 mm F2.8 R LM WR wird von einem Twin-Linearmotor angetrieben und soll dadurch besonders schnell sein. [Foto: Fujifilm]

  • Bild Dank Spritzwasser- und Staubschutz eignet sich das XF 16-55 mm F2.8 R LM WR perfekt als Standardzoom für die ebenfalls spritzwassergeschützte Fujifilm X-T1. [Foto: Fujifilm]

    Dank Spritzwasser- und Staubschutz eignet sich das XF 16-55 mm F2.8 R LM WR perfekt als Standardzoom für die ebenfalls spritzwassergeschützte Fujifilm X-T1. [Foto: Fujifilm]

Die optische Konstruktion besteht aus 17 Elementen, die in zwölf Gruppen angeordnet sind. Unter den Linsen befinden sich drei ED-Gläser sowie drei asphärisch geschliffene Linsen, um optische Fehler zu korrigieren und für eine hohe Abbildungsleistung zu sorgen. Die spezielle HT-EBC-Beschichtung sowie die Nano-GI-Vergütung sollen Oberflächenreflexionen minimieren. Das Bokeh soll dank neun Blendenlamellen, die eine nahezu kreisrunde Öffnung ergeben, besonders angenehm sein. Über den Blendenring lässt sich die Öffnung in Drittelstufen auf bis zu F22 schließen. Der breite, mechanische Zoomring erlaubt eine präzise Brennweiteneinstellung, dabei fährt das Objektiv von 106 Millimeter Baulänge bei 16 Millimeter Brennweite auf bis zu 129,5 Millimeter Baulänge bei 55 Millimeter Endbrennweite aus. Der maximale Durchmesser beträgt 83,3 Millimeter, optische Filter lassen sich in das 77-Millimeter-Filtergewinde einschrauben.

Für einen flotten Autofokus mit interner Fokussierung sorgt eine leichte Fokuslinse, die von einem Twin-Linearmotor angetrieben wird. Die minimale Fokusdistanz liegt bei 60 Zentimetern, im Makromodus sind minimale Entfernung von 30 Zentimeter im Weitwinkel und 40 Zentimeter in Telestellung möglich, letzteres resultiert im maximalen Abbildungsmaßstab 1:6,25.

Zum Lieferumfang gehört neben einer Weichtasche auch eine passende Streulichtblende, die mittels Bajonett an der Objektivfront befestigt werden kann. Ohne Streulichtblende bringt das Objektiv 655 Gramm auf die Waage. 14 Dichtungen sorgen für den Spritzwasser- und Staubschutz des Metallgehäuses, auch bei bis zu -10 Grad Celsius Kälte soll das Objektiv einwandfrei funktionieren. Ab Februar 2015 soll das Fujifilm XF 16-55 mm F2.8 R LM WR zu einem Preis von knapp 1.100 Euro erhältlich sein.

Hersteller Fujifilm
Modell XF 16-55 mm F2.8 R LM WR
Unverbindliche Preisempfehlung 1.099,00 €
Bajonett Fujifilm XF
Brennweitenbereich 16-55 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2,8 (durchgängig)
Kleinste Blendenöffnung F22
Linsensystem 17 Linsen in 12 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
KB-Vollformat nicht relevant
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 300 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 77 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 83 x 106 mm
Objektivgewicht 655 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.