Back in Black

Fujifilm FinePix 6900 Zoom: Eine Altbekannte meldet sich zurück

2001-06-26 Von der CeBIT im März hatten wir bereits kurz über die Fujifilm FinePix 6900 Zoom berichtet. Deren aktuell anlaufende Markteinführung nehmen wir nun zum Anlass für eine detaillierte Vorstellung dieses interessanten Modells.  (Yvan Boeres)

   Fujifilm FinePix 6900 Zoom [Foto: Fujifilm]
 
digitalkamera.de-Stammbesuchern sind die Daten und das Gehäuse der Fujifilm FinePix 6900 Zoom vermutlich bereits bekannt. Für neu dazugekommene Leser bzw. zur Auffrischung des Gedächtnisses hier noch mal eine Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale.

Die Fujifilm FinePix 6900 Zoom baut auf die im digitalkamera.de-Praxistest bereits auf Herz und Nieren geprüfte Fujifilm FinePix 4900 Zoom auf. Da die technischen Änderungen sich im Wesentlichen im Inneren der Kamera verbergen, wurde das Gehäuse der FinePix 6900 Zoom in Anthrazit gehalten, damit man sie äußerlich auf den ersten Blick von der silberfarbenen Vorgängerin unterscheidet. Beide Kameras besitzen nach wie vor ein Super-Transstandard-Objektiv mit einem sehr großen Brennweitenbereich von 35 bis 210 mm (entspr. Kleinbild) und einer Lichtstärke von F2,8 bis F3,1 (Weitwinkel/Tele). Wie fast alle Digitalkameras mit einem so großen optischen Zoomfaktor besitzen die FinePix 6900 Zoom und die FinePix 4900 Zoom einen elektronischen Videosucher, der – hinsichtlich der Abbildungsqualität – bei den Benutzern immer noch auf geteilte Meinungen stößt. Ansonsten bieten beide Kameras sowohl in Sachen Fokussierung als auch in Sachen Belichtungsmessung und -steuerung das volle "Programm" an Einstell- und Eingriffsmöglichkeiten. Eine semi-automatische wie auch manuelle Belichtungssteuerung fehlt ebenso wenig wie eine manuelle Fokussiermöglichkeit, eine Belichtungsreihen- und Belichtungskorrekturfunktion sowie mehrere Möglichkeiten, den Weißabgleich zu kontrollieren. Einen Videomodus und einen integrierten Multifunktions-Blitz (sowie einen Blitzschuh für den Anschluss externer Blitze) bieten die beiden FinePix-Modelle ebenfalls.

Die wesentlichste und wichtigste Neuerung findet auf Ebene des verwendeten Bildwandlers statt: Während die FinePix 4900 Zoom noch mit einer SuperCCD erster Generation mit 2,4 Millionen physischen Pixeln ausgestattet war und Bilddateien in einer Größe von maximal 2.400 x 1.800 Bildpunkten lieferte, kommt die FinePix 6900 Zoom mit einem SuperCCD neuester Generation. Dieser besitzt 3,3 Millionen "echte" Pixel und kann Bilddateien von bis zu 2.832 x 2.128 Pixel liefern. Die einzige Einbuße, die der neue SuperCCD-Sensor mit sich bringt, ist der Verlust der ISO 800-Stufe. Nebenbei ist die FinePix 6900 Zoom – laut Fujifilm – auch schneller geworden: Wurde in unserem Praxistest die Einschaltzeit der FinePix 4900 Zoom noch mit ca. 5 Sekunden gemessen, soll die FinePix 6900 Zoom bereits nach 3 Sekunden einsatzbereit sein. An der Serienbildgeschwindigkeit ändert sich nichts; diese ist mit einer Bildfolgerate von 5 Bildern pro Sekunde nach wie vor Spitzenklasse. Die Bilder werden nach wie vor auf SmartMedia-Wechselspeicherkarten bis 128 MByte gespeichert; die Stromversorgung erfolgt weiterhin über einen Lithiumionen-Akku.

Die Fujifilm FinePix 6900 Zoom, die noch in diesem Monat auf den Markt kommen soll, wird auf Dauer die FinePix 4900 Zoom ablösen. Das unterstreicht auch der Preis der FinePix 6900 Zoom, der mit rund 2.400 DM genau 100 DM billiger ist als der noch offizielle Preis des Vorgängermodells, dessen Straßenpreis allerdings längst unter 2.000 DM liegt. Interessenten sollten sich den digitalkamera.de-Praxistest des Vorgängermodells FinePix 4900 Zoom durchlesen, denn was für diese Kamera gilt, gilt in fast allen Punkten auch für die FinePix 6900 Zoom.

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