Von preisgünstig bis Premium

Casio kündigt Exilim EX-N1, EX-N10, EX-N20 und ZR300 an

2012-08-01 Casio setzt bei seinen drei neuen Exilim-Digitalkameras EX-N1, EX-N10 und EX-N20 ganz auf Design. Alle drei Modelle stechen durch eine Mischung aus Farbe (Color), Material (Material) und Oberflächenbehandlung (Finishing) hervor, die zusammen abgekürzt das CMF-Design bilden. Die Exilim EX-ZR300 dagegen protzt mit viel Technik im schlanken Gehäuse, das sich optisch aber ebenfalls nicht zu verstecken braucht.  (Benjamin Kirchheim)

Casio Exilim EX-N10 [Foto: Casio]Die Aufnahmeeinstellungen der N1, N10 und N20 übernimmt die Premium-Automatik, so dass der Fotograf nur noch auf den Auslöser zu drücken braucht. Außerdem soll der Make-Up-Modus Gesichter immer im besten Licht erstrahlen lassen. Videos werden in HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel aufgenommen. Zur Bildkontrolle und als Sucher dient der 2,7 Zoll (etwa 6,9 Zentimeter) große Bildschirm auf der Kamerarückseite. Die Kameras sind 98,5 x 58,2 x 21,2 Millimeter groß und der Akku wird über USB aufgeladen. Das Modell N1 gibt es einerseits in den drei poppigen Farben "Peppermint Blue", "Candy Pink" und "Vanilla White", wobei die leuchtenden Farben mit schwarzen Casio Exilim EX-N10 [Foto: Casio]Elementen kombiniert werden. Andererseits gibt es zwei einfachere Farbvarianten in "Black Lightning" und "Red Thunder", die keramik-ähnliche Glanzelemente besitzen. Die N1 gibt es in Blau, Pink, Weiß, Rot und Schwarz. Die N10 besitzt ein Steppdesign, das unter der klaren Gehäusebeschichtung wie eingraviert aussehen soll. Die Farbauswahl besteht aus "lebhaftes Pink Sapphire", "schickes Gold Topaz", sowie "zeitloses Black Onyx", wie Casio es in perfektem Denglisch ausdrückt. Auf Deutsch: Pink, Gold und Schwarz. Die N20 schließlich ist mit einer strukturierten, lederähnlichen Oberfläche versehen, die eher klassisch und elegant wirken soll. Auch hier gibt Casio den Farben Braun, Blau und Rot phantasievolle Namen: "Havana Brown", "Venice Blue" und "Marrakesh Red". Ergänzt wird das Design durch den silbernen Objektivring sowie den silbernen Griff. Alle drei Modelle sollen ab Ende August 2012 erhältlich sein. Die N1 gibt es ab Ende August 2012 für knapp 100 EUR, während die N10 und N20 etwa 120 EUR kosten sollen.

Casio Exilim EX-N1 [Foto: Casio] Casio Exilim EX-N10 [Foto: Casio] Casio Exilim EX-N20 [Foto: Casio]

Wer mehr Wert auf Technik als auf ein Modeaccessiore legt, für den dürfte die Exilim EX-ZR300 das interessantere Modell sein, obwohl auch sie in vier schicken Farben, nämlich Schwarz, Weiß, Gold und Rot erhältlich sein soll. Die neue ZR300 soll die schnellste Exilim aller Zeiten sein. Sie besitzt ein optisches 12,5-fach-Zoom von umgerechnet 24 bis 300 Millimeter, der beweglich gelagerte High-Speed-CMOS-Sensor löst 16 Megapixel auf und ist 1/2,3 Zoll klein. Die hohe Geschwindigkeit soll sich durch die Casio Exilim EX-ZR300 [Foto: Casio]Einschaltzeit von 0,95 Sekunden, die Fokussierzeit von 0,12 Sekunden (im Weitwinkel) sowie die Zeit zwischen zwei Fotos von nur 0,26 Sekunden auszeichnen. Trotz der hohen Leistung mit einem Zweikern-Bildverarbeitungsprozessor soll der Akku für 500 Aufnahmen nach CIPA-Standardmessverfahren reichen, was für eine Kompaktkamera einen sehr guten Wert darstellt. An die Reichweite von 1.000 Bilder der Exilim EX-H10 kommt sie indes bei Weitem nicht heran. Schnell ist auch die Serienbildfunktion mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung.

Videos nimmt die ZR300 maximal in FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Das optische Zoom bleibt dabei aktiv, der Sound wird in Stereo aufgezeichnet. Bei reduzierter Auflösung geht es auch hier deutlich rasanter zur Sache, bei VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde (neuerdings sogar mit Ton) möglich, bei der maximalen Bildfrequenz von 1.000 Bildern pro Sekunde schrumpft die Auflösung auf 224 x 64 Pixel (weiterhin ohne Ton). Gute Bilder auf Knopfdruck verspricht der Modus Premium Auto Pro, der dank Motivanalyse alle Kamereinstellungen optimal steuern können soll. Hierbei kommt je nach Motiv auch eine Highspeed-Casio Exilim EX-ZR300 [Foto: Casio]Serienaufnahme zum Einsatz, etwa um Verwackelungen im Dunkeln durch ein ISO-Äquivalent von 12.800 zu vermeiden oder automatische HDR-Aufnahmen bei kontrastreichen Lichtsituationen anzufertigen. Künstlerische Fotos soll der Anwender mit den Art-Shot-Filtern sowie HDR-Art anfertigen können. Eine Hintergrund-Unschärfefunktion soll mittels Mehrfachaufnahmen mit unterschiedlicher Fokusebene den Hintergrund wie bei einer DSLR mit geöffneter Blende in Unschärfe verschwimmen lassen, wie es etwa bei Porträtaufnahmen gewünscht sein kann.

Außerdem ist die ZR300 in der Lage, mit einem Schwenk Panoramen mit bis zu 360°-Rundumsicht aufzunehmen. Ein anderer Modus erlaubt durch Verschwenken der Kamera während der Aufnahme die Erweiterung des Weitwinkels auf 18 oder sogar 14 Millimeter entsprechend Kleinbild. Wer von den ganzen Automatiken nichts wissen will, kann die kleine Casio aber auch klassisch mittels Programm-, Blenden- oder Zeitautomatik sowie komplett manuell steuern. Auf der Rückseite besitzt sie einen drei Zoll (rund 7,6 Zentimeter) großen Bildschirm mit 460.800 Bildpunkten Auflösung. Ab Ende August 2012 soll die Casio Exilim EX-ZR300 für knapp 280 EUR erhältlich sein.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.