Preiserhöhung

Capture One bringt mit einer deutlichen Erhöhung Preise in "Einklang"

2021-01-07, aktualisiert 2021-01-08 Der dänische Hersteller Capture One kündigte in einem Newslettern an, die Preise für die herstellerspezifischen Versionen, die Upgrades und offensichtlich auch für die unlimitierte Version des Profi-Rohdatenkonverters Capture One 21 zum 11. Januar 2021 anzuheben, zum Teil um nicht unerhebliche 55 Prozent in der Abo-Version der limitierten Version. Interessierte sollten sich also vor dem 11. Januar 2021 entscheiden, ob Sie sich die Nikon-, Fujifilm- oder Sony-Version der Software zulegen.  (Harm-Diercks Gronewold)

  • Bild Capture One Logo. [Foto: Capture One]

    Capture One Logo. [Foto: Capture One]

Wir haben Capture One 21 Ende 2020 getestet (siehe weiterführende Links) und im Fazit von einer chaotischen Preisgestaltung gesprochen. Capture One 21 ist in zwei Versionen erhältlich, der unlimitierten und der limitierten. Während die unlimitierte für alle Hersteller genutzt werden kann, können die limitierten Versionen nur für Nikon, Fujifilm beziehungsweise Sony eingesetzt werden.

Sowohl die unlimitierte als auch die limitierten Versionen sind im Abonement und ohne Abonement als reguläre "Kaufware" erhältlich. Die limitierte Version von Capture One 21 kostet etwa 150 Euro regulär. Im vorausbezahlten Jahresabo kostet die Software etwa 110 Euro pro Jahr. Soll die Abogebühr monatlich bei einem Jahresabo abgebucht werden, so kostet die Software etwas mehr als 130 Euro im Jahr. Soll das Abo monatlich kündbar sein, so werden knapp 220 Euro pro Jahr fällig und damit deutlich mehr als der einmalige Anschaffungspreis.

Der Capture One Newsletter spricht von dem "in Einklang" bringen der Preise, um sie ins richtige Verhältnis zur unlimitierten Version von Capture One 21 zu bringen. So werden die Preise für die limitierte Version im vorausbezahlten Jahresabo um saftige 60 Euro steigen, das würde einem monatlichen Abopreis von etwa 14 Euro entsprechen. Leider schweigt sich der Newsletter über die weitere Preisgestaltung aus, es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Preise für die "Kaufware" und die anderen Abo-Zahlweisen ebenfalls signifikant steigen werden.

Wer also mit dem Gedanken spielt, sich die auf die Raw-Dateien eines einzelnen Kamerherstellers limitierte Version des hervorragenden Rohdatenkonverters zuzulegen, der sollte das vor dem 11. Januar 2021 machen, um noch in den Genuss des günstigeren alten Preises zu kommen.

[Update: 2021-08-01] Ein Leser machte uns drauf aufmerksam, dass es einen weiteren Newsletter von Capture One gibt. Dieser kündigt eine Preiserhöhung für die Upgrades von der Vorgängerversion an. So wird das Upgrade der unlimitierten Version von etwa 170 auf 220 Euro steigen und das Upgrade für die limitierte Version steigt von 130 Euro auf knappe 170 Euro.

Zur Zeit ist noch nicht klar, ob auch die Vollversion preislich in "Einklang" gebracht wird, aber vielleicht ist ja noch ein weiterer Newsletter im Umlauf, der genau dieses Thema zum Inhalt hat.

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Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 49, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.