Neuauflage ohne allzu viele Änderungen

Canon stellt die PowerShot N2 vor

2015-01-05 Vor zwei Jahren hat Canon mit der PowerShot N ein radikal anderes Kamerakonzept ohne Knöpfe und Hebel, dafür mit zwei Objektivringen und kompletter Touchscreen-Bedienung eingeführt. Jetzt kommt die Nachfolgerin PowerShot N2 auf den deutschen Markt, nachdem der Generationswechsel bereits auf der Photokina 2014 für den internationalen Markt angekündigt wurde. Bedienkonzept und Ausstattung sind gleich geblieben, aber der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor der N2 löst 16,1 effektive Megapixel auf und auch der Prozessor der neuesten Generation Digic 6 ist mit an Bord.  (Daniela Schmid)

  • Bild Die Canon PowerShot N2 löst ihre Vorgängering PowerShot N ab. Sie hat eine höhere Auflösung und einen schnelleren Prozessor. [Foto: Canon]

    Die Canon PowerShot N2 löst ihre Vorgängering PowerShot N ab. Sie hat eine höhere Auflösung und einen schnelleren Prozessor. [Foto: Canon]

  • Bild Die Canon PowerShot N2 arbeitet mit dem Prozessor Digic 6, der ihr eine geringfügig höhere Serienbildrate und 30 Bilder pro Sekunde bei Videoaufnahmen beschert. [Foto: Canon]

    Die Canon PowerShot N2 arbeitet mit dem Prozessor Digic 6, der ihr eine geringfügig höhere Serienbildrate und 30 Bilder pro Sekunde bei Videoaufnahmen beschert. [Foto: Canon]

  • Bild Das Touch-Display der Canon PowerShot N2 lässt sich um 180 Grad nach oben klappen und eignet sich damit hervorragend für Selfie-Aufnahmen. [Foto: Canon]

    Das Touch-Display der Canon PowerShot N2 lässt sich um 180 Grad nach oben klappen und eignet sich damit hervorragend für Selfie-Aufnahmen. [Foto: Canon]

Scheinbar war die Einführung der PowerShot N vor zwei Jahren für Canon schon so ein großer Wurf, dass die zweite Generation sich mit Neuerungen vornehm zurückhält. Im Prinzip beschränkt sich Canon auf die Erhöhung der Auflösung von 12,1 auf 16,1 Megapixel und das Upgrade vom Bildprozessor Digic 5 auf Digic 6. Die Sensorgröße bleibt mit 1/2,3 Zoll gleich. Der schnellere Prozessor führt wiederum zu einer leicht erhöhten Serienbildrate von 2,3 auf 2,7 Bilder pro Sekunde und Videoaufnahmen in voller HD-Auflösung werden nun mit 30 statt nur 24 Bilder pro Sekunde auf die Speicherkarte gebannt. Die Unterbringung der neuen Technik hat außerdem zu einem größeren Gehäuse geführt. Die N2 ist mit 81 x 62 x 32,3 Millimeter etwas beleibter und mit 201 Gramm sechs Gramm schwerer als ihre Vorgängerin. Am nahezu quadratischen, symmetrisch angelegten Design hält Canon fest. Das achtfache Zoomobjektiv deckt einen Brennweitenbereich von 28 bis 224 Millimetern ab bei einer maximalen Blendenöffnung von F3 bis F5,9, je nach Zoomstellung. Alles in allem halten sich die Neuerungen sehr in Grenzen. Der Bildschirm, im wahrsten Sinne Dreh- und Angelpunkt der N2, löst nach wie vor nur magere 461.000 Bildpunkte auf und ist immer noch nur 2,8 Zoll groß. Da nahezu die komplette Bedienung über diesen Touchscreen durchgeführt wird, hätte man hier zumindest die Auflösung nach oben schrauben können. Immerhin kann das Display nun um 180 Grad nach oben geklappt werden und eignet sich so hervorragend für die Selfie-Fotografie.

Bedient und ausgelöst wird die N2 nach wie vor über das Touch-Display und die zwei Objektivringe. Da es der Kamera egal ist, ob sie normal oder „verkehrt herum“ gehalten wird, hilft der Auslösering in jeder Situation und aus jeder Perspektive ein Bild zu machen. Dabei setzt die N2 vor allem auf ihr Automatikprogramm, das wie bei Canon Kompaktkameras üblich 58 Aufnahmesituationen unterscheiden kann. Dazu kommt der Modus Hybrid Auto, der vor jeder Fotoaufnahme einige Sekunden Film aufnimmt und dies am Ende des Fototages zu einem kleinen informativen Clip zusammensetzt. Mit Creative Shot entstehen aus einer Aufnahme mehrere kreative Bilder. Die Kamera wählt selbständig Bildstile oder Ausschnitte und bietet dem Fotografen sechs Varianten seiner ursprünglichen Aufnahme. Eine intelligente Software analysiert das Motiv und macht kurze Videoclips mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und unterschiedlichen Effekten. Über WiFi können Bilder und Videos sofort an ein mobiles Endgerät übertragen werden. Die PowerShot N2 soll ab Februar 2015 für 330 Euro im Handel erhältlich sein. Das ist die gleiche Preisempfehlung, die vor zwei Jahren für die PowerShot N ausgegeben wurde.


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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.