Die Stylische und die Kreativlinge

Canon PowerShot A470, A580, A590IS und Ixus 80 IS im Detail

2008-01-25 Die drei neuen Modelle der PowerShot-A-Serie adressieren sich an Einsteiger, die für günstiges Geld Kameras mit kreativen Möglichkeiten kaufen wollen. Neben zahlreichen Automatiken verfügen sie nämlich auch über eine manuelle Belichtungssteuerung für kreativen Freiraum. Das Einsteigermodell A470 ist darüber hinaus in verschiedenen Farben erhältlich. Die Ixus 80 hingegen ist besonders kompakt, leicht und hochwertig verarbeitet. Sie verfügt über ein edles Metallgehäuse in einer von vier Farben.  (Benjamin Kirchheim)

Canon Digital IXUS 80 IS [Foto: Canon] Das Metallgehäuse der Ixus 80 IS besteht aus reinem Aluminium und ist in klassischem Silber, Karamell, Schokoladenbraun und Candy-Pink zu haben – geradezu zum Vernaschen. Auch die inneren Werte können sich sehen lassen: Das 22 Millimeter flache Gehäuse enthält ein 3-faches Zoomobjektiv von umgerechnet 38 bis 114 mm, wobei die Anfangslichtstärke im Weitwinkel F2,8 und im Tele F4,9 beträgt. Projiziert werden die Bilder von ihm auf einen kleinen 8-Megapixel-CCD, der die Bilddaten an den modernen Digic-III-Bildprozessor weiter reicht, der auch in der EOS-1-Serie von Canon zum Einsatz kommt. Er sorgt für schnelle Verarbeitung der Daten und kurze Reaktionszeiten der Kamera. Mit ihm ist auch Canons Motion-Detection-Technologie realisierbar, die das Bild ständig auf Motivbewegungen hin untersucht und mit der geeigneten Steuerung von Belichtungszeit und Empfindlichkeit (ISO 80-800) Bewegungsunschärfen entgegen wirkt. Den Verwackelungen des Fotografen andererseits wirkt der im Objektiv verbaute optische Bildstabilisator entgegen. Um auch bei Porträts und Gruppenaufnahmen optimale Schärfe und Belichtung der Gesichter zu garantieren, verfügt die Kamera über die Canon-Face-Detection-Technologie. Dabei kann die Kamera auch einem ausgewählten Gesicht folgen, solange es sich im Bild befindet. Neuerdings sorgt die Gesichtserkennung auch für einen optimalen Weißabgleich, um Hauttöne dem Licht entsprechend besonders natürlich wiederzugeben.

Canon PowerShot A590 IS [Foto: Canon] Der Monitor der kleinen Kamera hat eine Bildschirmdiagonale von 2,5 Zoll und sorgt mit seinem großen Betrachtungswinkel und der Auflösung von 230.000 Bildpunkten für hohe Betrachtungsqualität. Trotzdem muss der Monitor nicht zwangsläufig der Bildkomposition dienen, denn ein optischer Sucher ist ebenfalls in dem kleinen Kameragehäuse untergebracht worden. Aufgenommen werden die Fotos in einem von insgesamt 18 Aufnahmemodi, doch auch Videos können mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden, wobei hier auch Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen möglich sind. Der SD-Speicherkartensteckplatz akzeptiert auch SDHC-, MMC-, MMCplus- und HC-MMCplus-Speicherkarten. Für Taucher gibt es ein optionales Gehäuse, das die Kamera bis 40 m Tiefe vor Wasser schützt. Die 135 g leichte Kamera wird etwa 270 EUR kosten und soll ab März 2008 erhältlich sein.

Ebenfalls ab März verfügbar sind die drei neuen PowerShot-Kameras. Die Günstigste ist die A470 für nur ca. 140 EUR, die in den Farben Silbergrau, Rot, Grün und Blau erhältlich sein soll. Sie verfügt über ein 3,4-fach-Zoomobjektiv von Canon PowerShot A470 [Foto: Canon]umgerechnet 38 bis 132 mm. Der Bildsensor löst 7,1 Megapixel auf, der dahinter geschaltete Bildprozessor ist – wie bei der Ixus 80 IS – der Digic III. Dem entsprechend verfügt die A470 über dieselben Eigenschaften wie auch die Ixus 80 IS – das gilt auch für die A580 und A590 IS. Der Monitor der A470 ist ebenfalls 2,5 Zoll groß und verfügt über einen Night-Display-Modus für eine bessere Darstellung in dunklen Umgebungen. Die ca. 180 EUR teure A580 verfügt über fast dieselbe Ausstattung wie die A470, die Hauptunterschiede liegen bei der Gehäuseform, dem Objektiv, das von 35-140 mm 4-fach zoomt und dem Bildsensor, der bei der A580 über 8 Millionen Pixel verfügt. Die etwa 200 EUR teure A590 IS ist ihrerseits fast identisch mit der A580, verfügt jedoch über einen optischen Bildstabilisator wie die Ixus 80 IS und die Anschlussmöglichkeit für Objektivzubehör.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.