Ungleiche Brüder

Canon CP-100: des CP-10 kleiner, großer Bruder

2002-03-28 Obwohl er – fast auf den Tag genau – ein Jahr später auf die Welt gekommen ist als der CP-10, ist der neue Direct Printing-kompatible Drucker CP-100 um einiges größer – sowohl von den äußeren Abmessungen als auch vom Papierformat her.  (Yvan Boeres)

   Canon CP-100 mit Kamera [Foto: Canon]
 
Mit seinen 17,2 x 17,8 x 6 Zentimetern ist der neue Canon CP-100 um einiges größer als sein 10,8 x 12,5 x 4,5 cm kleiner, älterer Bruder CP-10. Das hat auch einen guten Grund, denn schließlich kann der neue CP-100 wesentlich größere Papierformate bedrucken. Während sich der CP-10 stets mit Scheckkarten-großen Bildern begnügen muss, kann der CP-100 zusätzlich bis zum beliebten Foto-Format 10 x 15 cm drucken. Dabei beherrscht der CP-100 gleich fünf verschiedene Formate. Von den daumennagelgroßen (2,2 x 1,73 cm) Miniaturbildchen kann der CP-100 gleich acht Stück zusammen auf dem entsprechenden Spezialpapier KC-18IL ausdrucken. Will man nur ein Bild im Scheckkartenformat bekommen, erstreckt sich der Druckbereich auf 6,67 x 5 cm (mit Rand) oder auf 8,8 x 5,64 cm (randlos). Das entsprechende Verbrauchsmaterial bietet Canon entweder als selbstklebendes Papier mit 18 Blatt (KC-18IF) oder als Normalpapier mit 36 Blatt (KC-36IP) an. Das 10 x 15-Format erreicht man mit dem KP-36IP-Papier (36 Blatt), auf dem mit Rand (Druckbereich: 12,19 x 7,92 cm) oder randlos (Druckbereich: 14,8 x 10 cm) gedruckt werden kann. Wie bei Thermosublimationsdruckern üblich, liegt jedem Papier-Pack auch das entsprechende Farbband bei.

Bedingt durch das Thermosublimationsdruckverfahren kommt der CP-100 ohne Druckraster aus. So kann der CP-100 trotz der im Vergleich zu Tintenstrahldruckern niedrigen Druckauflösung von 300 x 300 dpi pro Druckfarbe (Cyan, Magenta und Gelb) 256 Farbabstufungen erzeugen und auf diese Weise Bilder mit 16,77 Millionen Farbtönen pro Duckpunkt in bester Fotoqualität erzeugen. Dafür benötigt der CP-100 maximal ca. 84 Sekunden für ein 10 x 15 Foto; bei Scheckkarten-großen Prints sind es nur noch ca. 43 Sekunden. Den Druckbefehl bekommt der CP-100 direkt von der Kamera. Vorausgesetzt natürlich, dass diese Direct Print-kompatibel ist. Das gilt sowohl für die neu vorgestellten Digitalkameras PowerShot A100, PowerShot A30 und PowerShot A40 als auch für die PowerShot G2, die Digital Ixus V und Ixus 300, die PowerShot A10 und A20 sowie die PowerShot S30 und S40. Dabei werden die Kameras einfach per USB-Kabel mit dem CP-100 verbunden und schon kann der Spaß losgehen. Und da sowohl der Drucker als auch die Kameras das DPOF-Bildbestellungsformat unterstützen, kann man bequem im Kameramenü die zu druckenden Bilder auswählen, deren Anzahl, Größe und Layout festlegen und sogar Ausschnittsvergrößerungen machen.

Total unabhängig (sowohl vom Computer als auch vom Stromnetz) und mobil wird der CP-100 durch einen optional erhältlichen Lithiumionen-Akku, der sowohl einzeln (NB-CP1L) als auch zusammen mit dem dazugehörigen Ladegerät (BCA-CP100) erhältlich ist. Serienmäßig wird der CP-100 mit dem mitgelieferten Netzteil CA-CP100 über die Steckdose mit Strom versorgt und verbraucht im Betrieb rund 50 Watt. Wer keine Direct Print-kompatible Kamera besitzt oder mal Bilder aus dem Computer drucken will, kann das optional erhältliche Computer Verbindungs-Set CCK-CP200 erwerben, das den CP-100 dann zu einem Computer-Drucker macht. Der 970 Gramm leichte Canon CP-100 ist ab Mai zu einem Preis von rund 350 EUR im Handel erhältlich. In der Grundausstattung wird der CP-100 mit zwei Papierkassetten (eine für das 10 x 15-Format und eine für das Scheckkarten-Format), je fünf Blatt Papier inklusive Farbband in den beiden Formaten, einem Verbindungskabel-Set (DIF-100 und DIF-200) sowie dem Netzadapter CA-CP100 und einem Reinigungsstift geliefert.

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