Labortest-Protokoll Version 5.0

Panasonic Lumix DMC-GF1 mit G 20 mm 1.7 Asph. Pancake

Auflösung

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Richtungsabhängigkeit der Auflösung: Note 2,5


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Linearer Wirkungsgrad und Nettodateigröße

BrennweiteBlendeWirkungsgradNettodateigröße
40 mm1,764 %14.379 KByte
40 mm3,270 %17.207 KByte
Unkomprimierte Bruttodateigröße: 35.156 KByte

Wirkungsgrad: Note 3,5 Nettodateigröße: Note 4,6 (bezogen auf Referenzwert)
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Feine Bildstrukturen und Artefakte

Original-Testbild: Artefakte

Artefaktestufe: Note 5,5
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Scharfzeichnung

Scharfzeichnung: Note 2,3
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Randabdunklung

Höhe der Randabdunklung: Note 3,1 Wahrnehmbarkeit der Randabdunklung: Note 1,0
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Verzeichnung

BrennweiteVerzeichung
40 mm-0,2 % tonnenförmig

Verzeichnung: Note 1,0


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Rauschverhalten

Rauschen: Note 4,4 (bezogen auf Referenzwert)
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ISO 100
ISO 200
ISO 400
ISO 800
ISO 1600
ISO 3200

Signalübertragung

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ISOEingabedynamikAusgabedynamikLichterSchatten
1008,2 242,0 253 11
2008,2 244,0 254 11
4008,1 247,0 254 8
8008,2 245,0 254 10
1.6007,2 241,0 254 14
3.2006,0 236,0 254 19
Eingangsdynamik: Note 2,9 (bezogen auf Referenzwert) Ausgangsdynamik: Note 4,2
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Komprimierung

KameraeinstellungBildgrößeDateigrößeFaktor
12 MP35.157 KByte6.579 KByte5,3
12 MP35.157 KByte2.681 KByte13,1
6 MP17.425 KByte3.679 KByte4,7
6 MP17.425 KByte1.442 KByte12,1
3 MP9.217 KByte1.409 KByte6,5
3 MP9.217 KByte650 KByte14,2

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Gesamteindruck

KriteriumGewichtungNote
Richtungsabhängigkeit der Auflösung 5 %2,5
Wirkungsgrad12 %3,5
Nettodateigröße*10 %4,6
Artefakte10 %5,5
Verzeichnung12 %1,0
Scharfzeichnung10 %2,3
Höhe der Randabdunklung 8 %3,1
Wahrnehmbarkeit der Randabdunklung 8 %1,0
Rauschen*10 %4,4
Eingangsdynamik*10 %2,9
Ausgangsdynamik 5 %4,2
Gesamtnote3,2
* Referenzwerte für DSLR-Kameras:
Eingangsdynamik 9,1 Blendenstufen;
Referenzwert Rauschen 1,5;
Nettodateigröße
49.496 KByte


Noten entsprechend deutschem Schulnoten-System:
1 = sehr gut
2 = gut
3 = befriedigend
4 = ausreichend
5 = mangelhaft
6 = ungenügend

Das Micro-FourThird-System zeigt mit 12 Megapixeln auf der aktuell kleinsten Sensorgröße die höchste Pixelintegration digitaler SLR-Kameras bzw. SL-Kameras mit Wechselobjektiven. Diese Architektur erlaubt eine noch weiter gehende Optimierungsflexibilität der Objektive als es das FourThird-System ermöglicht, da hier deutlich kürzere Abstände von der Hinterlinse zum Sensor ermöglicht werden. Auf der anderen Seite geht der kleine Sensor zu Lasten mancher Kameraparameter. Die Eingangsdynamik der GF1 ist in den unteren und höchsten ISO-Werten im Vergleich zum SLR Mitbewerb eingeschränkt, bei ISO 400 und 800 ist sie mittel. Die Ausgangsdynamik ist durchgehend mittel bis eingeschränkt, die Schatten werden nicht tiefschwarz. Bei anspruchsvollen Motiven kann man hier die Schwärzen im Nachhinein tiefer ziehen. Erstaunlich linear ist die Tonwertwiedergabe, die sich damit an eine sehr akkurate Bildwiedergabe richtet. Offensiver gibt sich die Scharfzeichnung: An der dunklen Seite von Kanten ist die Wiedergabe sehr neutral aber an der hellen steilt die Kamera sichtbar mit einer deutlichen Tendenz zum Weiß-Clipping in kontrastreichen Bereichen. Dabei ist sie in jeder Richtung praktisch konstant. Das Rauschen steigt von ISO 100 bis ISO 800 nur leicht an, wobei das bei ISO 100 kaum sichtbare Farbrauschen sichtbar zunimmt. In den Schatten reduziert die Kamera das Rauschen sichtbar um bessere Werte zu erzielen. Bei ISO 1.600 und ISO 3.200 nimmt das Rauschen deutlich zu und ändert sein Aussehen zu einem texturierten Helligkeitsrauschen. Die Komprimierung ist mit zwei Qualitätsstufen der Faktoren 1:5 und 1:13 bei drei Auflösungsstufen gut abgestimmt.

Wie für die sehr hohe Sensorintegration und Lichtstärke und vor allem die kompakte Pancake-Bauweise zu erwarten hat das Objektiv bei offener Blende einen deutlichen Randabfall in den äußeren Bildecken. Abgeblendet verbessert sich vor allem die Auflösung, der Abfall zu den Bildecken bleibt. Dieser starke Abfall kann auch durch eine interne Verzeichnungskorrektur verstärkt werden, bei der durch die zunehmende Interpolation zum Bildrand Auflösung reduziert wird. Die Verzeichnung ist auch außergewöhnlich niedrig und auch für anspruchsvollste Fotografie geeignet. Sehr bemerkenswert ist die Wiedergabe feiner Bilddetails, denn Panasonic hat seine Low-Pass-Filter auf diagonale Ausrichtung platziert und reduziert Farbmoirés nicht. Waagerechte und senkrechte Strukturen sind hervorragend neutral mit nur leichten Helligkeitsmoirés. Diagonale zeigen hingegen besonders in steigender Richtung sehr starke Farbmoirés, an fallenden Diagonalen ist es sichtbar. Zwischen den Diagonalen und den Orthogonalen Strukturen zeigen sich bei feinen bis mittleren Strukturen kleine Felder mit Aliasing-Unschärfen, ein Panasonic-typischer Effekt. Da das Objektiv außergewöhnlich lichtstark ist, bleibt dieses Artefaktverhalten durch den geringeren weichzeichnenden Einfluss der Beugung länger relevant als bei lichtschwächeren Objektiven. Insgesamt ist die Wiedergabe feiner Bilddetails sehr eingeschränkt für Texturen und Strukturen geeignet.

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Labortest-Protokoll-Auswahl

Derzeit stehen 1.806 Labortests zur Verfügung.

Labortests von Kameras mit festem Objektiv
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Labortest-Versionen

Die Zahlen in eckigen Klammern in den Ausklapp-Menüs und Links zeigen, über welchen Informationsumfang das jeweilige Protokoll verfügt:

[v3.x] DCTau-Messverfahren: Auflösung Bildmitte-Rand, Richtungsabhängigkeit, Wir- kungsgrad und Nettodateigröße, Artefaktnote und Kommentar, Scharfzeichnung horiz./vertikal, Randabdunklung, Verzeichnung, Rauschverhalten, Signalüber- tragung, Komprimierung, Einzel- noten und Gesamtnote. Kom- mentare zu jedem Abschnitt sowie Fazit.

[v4.x] Wie 3.x, jedoch zusätz- lich mit Original-Testbildern für Artefakte, Scharfzeichnung und Rauschen.

[v5.0] Wie 4.x, jedoch zusätz- lich mit Auflösung bei mehreren Blenden, Rauschverhalten bei allen ISO-Werten (inkl. Aus- schnitten aus Testbildern), Eingangsdy- namik bei allen ISO-Werten, ausführlicheres Fazit statt Einzelkommentare zu jedem Abschnitt.

[v5.0+] Wie 5.0 jedoch zusätz- lich mit Autofokus-Geschwin- digkeit/Auslöseverzögerung.

[v6.x] Neues Messverfahren (DxO für Bildqualität, Image Engineering für die Auslöse- verzögerung und Autofokus- geschwindigkeit) mit neuen Diagrammen und ausführlichen Erklärungen sowie Ablesehilfen. Die Messungen erfolgen in Blenden- und ISO-Reihen, soweit es die Kamera- einstellungen zulassen. Bei Objektivtests und Kameratests sind folgende Diagramme enthalten: Schärfeabfall Bildmitte-Rand, Rand- abdunklung, Verzeichnung, Chromatische Aberration, Auflösung (bei Objektivtests an allen damit gemessenen Kameras ). Bei Kameratests zusätzlich: Schärfeartefakte, tatsächliche ISO-Empfindlich- keit, Signal-Rauschabstand, Texturschärfe, Korngröße, Luminanzrauschen, Farb- rauschen, Eingangsdynamik, Tonwertübertragungskurve, Ausgangs-Tonwertumfang, Farbtreue, Farbabweichung, Weißabgleichsgenauigkeit, tatsächliche Farbtiefe, Auslöseverzögerung und Autofokusgeschwindigkeit sowie Blitzausleuchtung.


Bewertungshilfe

Die Texte im Testprotokoll sind die Original-Kommentare des Testers. Sie enthalten häufig auch qualitative Bewertungen, die wir Ihnen hier in die bekannten Schulnoten übersetzen:

Formulierung
Schulnote
hervorragend
1 (sehr gut)
ausgezeichnet
1 (sehr gut)
sehr gut
2 (gut)
gut
3 (befriedigend)
mittel
4 (ausreichend)
eingeschränkt
4 (ausreichend)
schlecht
5 (mangelhaft)
inakzeptabel
6 (ungenügend)
kritisch
6 (ungenügend)
nicht geeignet
6 (ungenügend)
ungeeignet
6 (ungenügend)