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Einsteiger-Systemkamera mit optimierter Bedienung


Testbericht: Olympus OM-D E-M10 Mark III


2017-08-31Soeben erst vorgestellt und schon als Seriengerät bei uns im Test: Olympus stellte uns rechtzeitig eine nigelnagelneue OM-D E-M10 Mark III zum ausführlichen Testen zur Verfügung. Der japanische Hersteller verspricht nicht nur eine vereinfachte Bedienung für Einsteiger, sondern auch eine höhere Leistungsfähigkeit des Bildstabilisators, Prozessors, Autofokus, der Videofunktion (jetzt in 4K-Auflösung) und vielem mehr. Unser Test klärt, ob sich die Neuheiten in der Praxis bewähren und wie es um die Bildqualität der Einsteiger-OM-D bestellt ist.  (Benjamin Kirchheim)

Steckbrief
HerstellerOlympus
ModellOM-D E-M10 Mark III
SensorCMOS 4/3" 17,3 x 13,0 mm (Cropfaktor 2,0)
17,2 Megapixel (physikalisch)
16,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,7 µm
Auflösung (max.)4.608 x 3.456 (4:3)
Video (max.)3.840 x 2.160 30p
ObjektivOlympus 14-42 mm 3.5-5.6 ED EZ (EZ-M1442EZ) (Zoom-Objektiv)
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 2.360.000 Bildpunkte Auflösung, 1,23-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,62-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), Dioptrienausgleich (-4,0 bis 2,0 dpt)
Monitor3,0" (7,6 cm)
  Auflösung1.037.000 Bildpunkte
  kippbarja
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatikja
Motivprogramme22
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionja, Stich-Panorama-Assistent (zum extern zusammenfügen)
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (324 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/16.000 s
Blitzeingebauter Blitz
  Synchronzeit1/250 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Olympus/Panasonic (auch Leica-Kompaktkamera), Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFC
GPSextern, Smartphone als GPS-Logger
Fernauslöserja, Kabelauslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I, UHS II)
Empfindlichkeit
  automatischISO 100-25.600
  manuellISO 100-25.600
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder121 Kontrastsensoren
  Geschwindigkeit0,14 s bis 0,17 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen122 x 84 x 50 mm
Gewicht (betriebsbereit)412 g (nur Gehäuse)
503 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  ZoomverstellungObjektivring (motorisch)
Akkulaufzeit330 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Deutlich verbesserte Nutzerführung und einfachere Bedienung
  • Sehr schneller Autofokus
  • Hohe Serienbildleistung mit schneller Speicherfunktion
  • Sehr gute Bildqualität, vor allem bis ISO 800, gut bis ISO 3.200
  • Klappbarer Touchscreen (allerdings noch ohne konsequente Touchbedienung)
  • Gegenüber früheren Modellen deutlich weniger und viel beschränktere Einstelloptionen
  • Keine USB-Ladefunktion
  • Keine praxisgerechte Panoramafunktion
Bild Die Olympus OM-D E-M10 Mark III ist eine sehr kompakte spiegellose Systemkamera, die sich vor allem an Einsteiger richtet. [Foto: MediaNord]

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III ist eine sehr kompakte spiegellose Systemkamera, die sich vor allem an Einsteiger richtet. [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Olympus hält auch bei der neuen Einsteiger-OM-D am von den 80er Jahren inspirierten Retro-Design fest, was bei der silbernen Variante der E-M10 Mark III, die uns zum Test zur Verfügung stand, mehr ins Auge sticht als bei der ebenfalls erhältlichen, etwas dezenteren schwarzen Variante. Das Gehäuse besteht, im Gegensatz zur ersten E-M10, fast komplett aus Kunststoff. Nur auf der Oberseite ist noch eine kleine gebürstete Metallplatte eingearbeitet. Nichtsdestotrotz macht die spiegellose Systemkamera einen gut verarbeiteten Eindruck. Sie gibt bei festem Zupacken nicht nach und auch keine Geräusche von sich. Von den Spaltmaßen her ist die Verarbeitung einwandfrei. Einen Staub- und Spritzwasserschutz gibt es bei Olympus jedoch in dieser Klasse weiterhin nicht. Immerhin knapp über 400 Gramm drückt die gut zwölf mal acht mal fünf Zentimeter kompakte Kamera auf die Waage. Zusammen mit dem 14-42mm-Setobjektiv, das sich im ausgeschalteten Zustand mit zwei Zentimetern äußerst flach zusammenfaltet, wird das halbe Kilogramm knapp geknackt.

Die E-M10 III wurde mit viel Liebe zum Detail designt. Die drei Räder auf der Oberseite etwa bestehen aus fein gearbeitetem Metall. Die großflächigen Überzüge mit genarbtem Gummi, die an Leder erinnern, unterstreichen nicht nur den Retro-Look, sondern verbessern auch den Halt der Kamera in der Hand. Selbst das Handgriffdesign hat Olympus leicht verbessert. Der Griff fällt zwar nach wie vor sehr flach aus, ist aber vor allem im unteren Bereich etwas besser konturiert. Wer gerne seine Pranke von einem großen Griff gefüllt wissen will, ist hier aber definitiv an der falschen Adresse. Die E-M10 III ist keine Kamera für große, schwere Objektive, sondern für kleine, unauffällige Linsen und passt damit perfekt zu den kompakten Festbrennweiten, die Olympus anbietet.

Große Änderungen gibt es beim Bedieninterface: Viele Tasten sind nun mit entsprechenden Funktionen beschriftet, die werksseitig zugewiesen sind. Das erlaubt zusammen mit den zwei angenehm rastenden Einstellrädern für Daumen/Zeigefinger eine sehr direkte Bedienung. Beschriftungen wie "Fn1" sind dagegen in den Hintergrund gerückt. So weiß man jetzt ohne Konfigurieren oder Studium des Handbuchs, was eine Taste bewirkt. Dies trifft auch auf das Vierwegekreuz zu, dem nun die Funktionen ISO, Blitz, Auslösemodus und Fokusmodus zugewiesen und aufgedruckt sind. Die Fn1-Taste ist mit der AEL/AFL-Funktion vorbelegt, die Fn2-Taste mit einer 2-fach-Lupenfunktion und die Fn3-Taste mit einem Schnellmenüaufruf. Dieser "Short-Cut"-Taste kommt eine besondere Bedeutung zu: Je nach Kameramodus wird das naheliegendste Menü aufgerufen. In den Kreativprogrammen etwa das Super-Control-Panel, das wichtige Aufnahmeeinstellungen auf dem Bildschirm einblendet und direkt änderbar macht. Im Motivprogrammmodus hingegen erscheint die Auswahl an Motivprogrammen. Auch diese ist völlig neugestaltet. Der Bildschirm zeigt übersichtlich die sechs Kategorien Personen, Nachtlandschaften, Bewegung, Landschaft, Indoor-Aufnahmen und Nahaufnahmen. Erst nach der Wahl der Kategorie werden die eigentlichen Motivprogramme angezeigt, die die Kamera genauer auf die Motivsituation einstellen. Der iAuto-Modus mit Motiverkennung und damit automatischer Einstellung des Motivprogramms heißt nun übrigens nur noch schlicht "Auto".

Neu auf dem Programmwählrad ist zudem die Advanced-Photo-Funktion, kurz "AP": Hier sind verschiedene Sonderfunktionen der Kamera zusammengefasst, wie Live Composite zum Festhalten von Leuchtspuren, Live Time und Live Bulb für Langzeitbelichtungen, bei denen man live den Belichtungsfortschritt beobachten kann, Mehrfachbelichtungen, HDR, lautlose Aufnahmen (mit elektronischem Verschluss), Panoramaaufnahmen (leider weiterhin ohne Stitching-Funktion, man benötigt also nach wie vor einen Computer dafür), die Keystone-Funktion zum Korrigieren stürzender Linien sowie Belichtungs- und Fokusreihen.

Leider sind all diese Funktionen mit Ausnahme von Live Composite, Live Time und Live Bulb nicht mehr mit den Kreativprogrammen kombinierbar und auch die Konfigurierbarkeit ist teilweise deutlich schlechter. So können Belichtungsreihen nur noch mit drei Bildern und einem EV Belichtungsabstand oder fünf Bildern und 0,7 EV Belichtungsabstand aufgenommen werden, auch die Fokusreihenaufnahme bietet nur noch zwei Schrittweiten. Die Blende kann man zum Glück in beiden Modi mit einer Art Programmshift-Funktion, die die Blende vorgibt, beeinflussen. Der Selbstauslöser hingegen ist beispielsweise nicht aktivierbar. Damit wird die E-M10 III tatsächlich zur reinen Einsteigerkamera, ambitionierte Fotografen kommen nicht mehr auf ihre Kosten, auch als Zweitgehäuse zur E-M1 II oder E-M5 II taugt die E-M10 III damit deutlich weniger. Einsteiger dagegen werden besser an diese, wenn auch stark beschränkten, Spezialfunktionen herangeführt.

Ebenfalls deutliche Änderungen gibt es im Menü. Bisher hatte Olympus nicht gerade den besten Ruf, was die Übersichtlichkeit der Menüs anging. Dafür gab es jedoch besonders vielfältige Einstellmöglichkeiten. Diese waren dadurch indirekt mit verantwortlich für die Unübersichtlichkeit, die selbst manchen eingefleischten Fotografen vor Herausforderungen stellte. Statt nun die Menüstruktur übersichtlicher zu gestalten, wurden lediglich die Einstellfunktionen deutlich zusammengestrichen. So füllt manches Menü nicht einmal mehr eine Bildschirmseite. Die etwas bessere Übersichtlichkeit wurde also teuer erkauft.

Die Schnittstellenausstattung der OM-D E-M10 Mark III ist – wie schon immer – sehr mager. Es gibt lediglich eine Micro-USB-Schnittstelle sowie einen Micro-HDMI-Ausgang. Der herausnehmbare Lithium-Ionen-Akku, der für 330 Aufnahmen nach CIPA-Standard reicht, kann jedoch nicht über die USB-Schnittstelle geladen werden, eine Ladeschale befindet sich entsprechend im Lieferumfang. Ein kleines Highlight ist das SD-Kartenfach. Es unterstützt SDHC und SDXC mit UHS I und UHS II, schreibt die Daten dabei mit knapp 95 MB/s sehr schnell. Mehr dazu im Abschnitt Ausstattung. Das Stativgewinde auf der Unterseite sitzt zwar relativ weit vorne, aber dafür in der optischen Achse. So bietet die Kamera mit Objektiv eine gute Balance auf einem Stativ, zudem blockieren zumindest kleinere Wechselplatten das Akku- und Speicherkartenfach nicht. Die rechteckige Manfrotto-Schnellwechselplatte hingegen muss man beispielsweise um 90 Grad gedreht anbringen, damit das Fach noch aufgeht.

Der rückwärtige Bildschirm besitzt ein Seitenverhältnis von 3:2, sodass die Diagonale von 7,6 Zentimetern nicht ganz ausgenutzt wird, schließlich ist der Bildsensor und damit das Livebild im 4:3-Seitenverhältnis. Die Auflösung ist mit 1,04 Millionen Bildpunkten ausreichend fein. Dank der Kippmöglichkeit um gut 45 Grad nach unten und über 90 Grad nach oben werden Aufnahmen vor dem Bauch, in Bodennähe oder über Köpfe hinweg vereinfacht, Selfie-tauglich ist der Bildschirm damit jedoch nicht. Es handelt sich um einen Touchscreen, was nicht nur das Fokussieren auf ein angetipptes Motivdetail erlaubt, sondern auf Wunsch auch das Auslösen. Einige Einstellungen wie die Motivprogramme oder die Advanced-Photo-Funktionen lassen sich ebenfalls per Fingertipper tätigen. Das Menü hingegen ist nicht per Fingertipper bedienbar, auch das Super-Control-Panel erlaubt zwar eine Auswahl der Funktion per Fingertipper, dann geht es jedoch mit Tasten- und Radbedienung weiter. Besonders konsequent ist das nicht. Wer Touchscreens nicht mag, kann diese Funktion aber deaktivieren und die Kamera komplett mit den Tasten und Rädern bedienen.

Mit 815 cd/m² leuchtet der Bildschirm bei maximaler Einstellung sehr hell und taugt damit auch für die Arbeit bei direkter Sonneneinstrahlung, aber die E-M10 III bietet auch einen hervorragenden elektronischen Sucher, der sich dank des Näherungssensors automatisch aktiviert, sobald man die Kamera ans Auge nimmt. Ein Klappen des Bildschirms deaktiviert diese Automatik übrigens, wodurch der Bildschirm nicht während der Touchbedienung bei nach oben geklapptem Bildschirm unbeabsichtigt abschaltet, weil man dem Sensor mit dem Finger zu nahe gekommen ist. Der OLED-Sucher löst mit 2,36 Millionen Bildpunkten sehr fein auf und vergrößert 0,62-fach im Kleinbildäquivalent. Die Austrittspupille von 19,2 Millimetern ist jedoch für Brillenträger etwas knapp bemessen. Immerhin reicht die Fehlsichtigkeitskorrektur von -4 bis +2 Dioptrien. Wer keine Brille trägt, der sollte zur als Zubehör erhältlichen größeren Augenmuschel greifen, denn die schattet seitlich einfallendes Licht noch besser ab. Der Sucher hellt dunkle Szenen sehr gut auf, sodass man mehr erkennt als mit bloßem Auge. Bei hellem Licht ist der Sucher schnell und schlierenfrei. Außerdem zeigt er wie der Bildschirm eine Belichtungs- und Weißabgleichsvorschau, erlaubt das Einblenden von Gitterlinien, einer 3D-Wasserwaage sowie einem Live-Histogramm. Auch zur Bildwiedergabe kann der Sucher verwendet werden und als Vergrößerungslupe zum manuellen Fokussieren sowieso.

Ausstattung

Die ersten beiden Generationen der E-M10 waren bekannt für ihren großen Ausstattungsumfang und damit ein echter Tipp für ambitionierte Fotografen mit schmalem Geldbeutel. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt gibt es nun jedoch einige Einschränkungen, auch was die Kombinationsmöglichkeiten der Einstellungen angeht. Typische Funktionen jedoch hat die E-M10 III zum Glück nicht eingebüßt. So bietet sie die von Olympus bekannten Art-Filter, die sich auch in den Kreativprogrammen P, A, S und M aktivieren lassen. Insgesamt gibt es 15 Filter, die teilweise untergruppiert sind, was in der Summe 30 Filter ergibt. Neu hinzugekommen sind zwei Bleach Bypass Filter, die wahlweise einen metallischen oder durch die besondere Farbdarstellung einen nostalgischen Effekt erzeugen, der beispielsweise als beliebtes Stilmittel aus Kinofilmen bekannt ist. Die Art-Filter sind dabei nicht auf den Foto-Modus beschränkt, sondern können auch im Videomodus verwendet werden.

Besonders typische Funktionen für Olympus sind die Live-Funktionen Live Time, Live Bulb und Live Composite. Mit keiner anderen Kamera ist es so einfach, eine Bulb-Langzeitbelichtung zu erstellen, da man stets auf dem Bildschirm beobachten kann, wie weit die Belichtung fortgeschritten ist. Live Composite hingegen zaubert Leuchtspuren bewegter Motivdetails (etwa Sternenspuren oder Autolichterspuren) in eine Langzeitbelichtung, ohne dabei die nicht bewegten Motivdetails überzubelichten. Normalerweise bräuchte man dafür eine lange Aufnahmereihe und ein Bildbearbeitungsprogramm. Details zu den Funktionen haben wir in einem Fototipp in den weiterführenden Links erläutert.

Im Gegensatz zur beschränkten Belichtungsreihenfunktion und dem HDR-Modus sowie dem elektronischen Verschluss, die nur noch über den Advanced-Photo-Modus möglich sind und damit die Einstelloptionen beschränken, ist die Intervallaufnahmefunktion weiterhin ganz normal über das Menü erreichbar. So lassen sich beispielsweise Zeitraffereffekte als Einzelfotos oder als Video erstellen. Auch die Weißabgleichsfunktionen sind vielfältig. Der automatische Weißabgleich kann wahlweise mit warmen oder neutralen Farben arbeiten, es gibt einen Haufen Presets und sogar vier Speicher für einen manuellen Weißabgleich. Zudem erlaubt eine Feinkorrektur eine Anpassung des Weißabgleichs in zwei Achsen. Auch eine manuelle Farbtemperaturangabe ist möglich.

Als Einsteigerkamera bietet die E-M10 III eine potente Serienbildfunktion. 8,6 Serienbilder pro Sekunde sind möglich. In JPEG hält die Kamera diese Aufnahmeserie durch, bis die Speicherkarte voll ist, wobei wir unseren Versuch nach über 2.500 Aufnahmen abgebrochen haben. In Raw hingegen sind "nur" 27 Aufnahmen am Stück möglich (fünf mehr als der Hersteller angibt), danach sinkt die Serienbildrate auf etwa 6,4 Serienbilder pro Sekunde bis die Speicherkarte voll ist. Das entspricht einer Schreibrate von 95 Megabyte pro Sekunde, in dieser Klasse ein einsamer Spitzenwert! Allerdings sind bei einer solchen Aufnahmeserie der Fokus und die Belichtung ab der ersten Aufnahme eingefroren. Zwar besitzt die E-M10 Mark III den Autofokus der OM-D E-M1 Mark II, dies bezieht sich jedoch "nur" auf den Kontrast-Autofokus mit nun 121 Messfeldern und einer Gruppensteuerung, eine Verfolgung von bewegten Motiven gibt es nur bei langsamerer Serienbildgeschwindigkeit von 4,8 Bildern pro Sekunde, dann aber aufgrund der hohen Schreibrate sogar in Raw beliebig lang beziehungsweise nur von der Kapazität der Speicherkarte begrenzt. Der Autofokus selbst ist mit 0,07 bis 0,11 Sekunden schneller als bei den Vorgängermodellen. Die Auslöseverzögerung ohne Fokussierung ist jedoch mit 0,06 bis 0,07 Sekunden minimal langsamer geworden, denn die Menüeinstellung für die kurze Auslöseverzögerung, die auf Kosten der Akkulaufzeit den Verschluss vorspannt, ist entfallen. So beträgt die Auslöseverzögerung insgesamt 0,14 bis 0,17 Sekunden, womit die E-M10 Mark III zu den schnellsten Systemkameras überhaupt gehört.

Die Videofunktion hat Olympus auf 4K-Auflösung aufgebohrt. Diese steht jedoch nur zur Verfügung, wenn man das Programmwählrad auf den Videomodus dreht. Ansonsten nimmt die Videoaufnahmetaste jederzeit in Full-HD auf. Zwar lässt sich kein externes Mikrofon anschließen, das interne Stereomikrofon, das über eine Pegelaussteuerung verfügt, funktioniert jedoch erstaunlich gut. Der Autofokus arbeitet lautlos und das elektrische Zoom des Setobjektivs erlaubt sogar gleichmäßige Zoomfahrten mit einstellbarer Geschwindigkeit. Der Autofokus agiert nicht mehr so nervös wie bei früheren Olympus-Kameras, wodurch er nicht mehr so pumpt. Zudem ist es selbst im AF-S-Modus möglich, den Fokus während der Aufnahme durch einen Fingertipper auf ein neues Motivdetail nachzuziehen. In 4K-Auflösung erfolgt die Aufnahme wahlweise mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde, in Full-HD mit 24, 25, 30, 50 oder 60 Bildern pro Sekunde. Im Highspeed-Modus arbeitet die Videofunktion mit 120 Bildern pro Sekunde in HD-Auflösung, allerdings ohne Tonaufzeichnung. Nur in Full-HD lassen sich diverse Filtereffekte hinzuschalten, in 4K-Auflösung jedoch nicht. Egal ob Full-HD oder 4K: Der Bildstabilisator arbeitet wahlweise nur mit Sensorshift oder zusätzlich digital, letzteres kostet etwas Bildausschnitt. Nur mit Sensorshift stabilisiert geht keinerlei Bildbreite verloren, nur etwas Bildhöhe aufgrund des Beschnitts vom 4:3-Sensorformat auf das 16:9-Videoformat.

Der Bildstabilisator ist nicht nur im Videomodus ein Highlight der Kamera. Er arbeitet auf fünf Achsen, reagiert also auf horizontales und vertikales Verkippen sowie Verschieben (vier Achsen) und als fünfte Achse auf Drehbewegungen. Der Bildsensor selbst wird dabei vertikal und horizontal verschoben sowie entsprechend gedreht. Das geht mit einem leicht hörbaren Rauschen einher, im ausgeschalteten Zustand hingegen "klappert" der Sensor in seinem Rahmen umher. Wer also ein Klappern beim Schütteln der Kamera wahrnimmt, muss keinen Defekt fürchten. Bis zu vier Lichtwertstufen längere Belichtungszeiten nach CIPA-Standard soll der Bildstabilisator ermöglichen, was in der Praxis gut hinkommt. Der Bildstabilisator ist damit jedoch nicht ganz so effektiv wie bei den größeren Schwestermodellen. Die Sync-IS-Funktion ist leider ebenfalls den größeren Schwestermodellen vorbehalten, wer also beispielsweise das 12-100mm-Zoom oder die 300 mm Festbrennweite von Olympus einsetzt, muss sich für den Sensorshift- oder den Objektiv-Bildstabilisator entscheiden. Bei langen Brennweiten ist meistens der Objektiv-Stabilisator aufgrund der nötigen hohen Sensorausschwenkungen effektiver.

Als einziges OM-D-Modell bietet die E-M10-Reihe einen eingebauten Blitz, der mit einer Leitzahl von 6,2 allerdings relativ schwach auf der Brust ist. Der Blitz muss mechanisch entriegelt werden, klappt also nicht bei Bedarf von alleine auf. Ansonsten lassen die Blitzfunktionen kaum Wünsche offen. Der Blitz bietet verschiedene Modi wie eine Langzeitsynchronisation oder das Blitzen am Ende der Belichtung. Neben einer Blitzbelichtungskorrektur gibt es auch eine manuelle Blitzleistungsregelung. Zudem kann der integrierte Blitz zum drahtlosen Auslösen von TTL-Systemblitzen dienen und dabei wahlweise als Aufheller arbeiten. Ein TTL-Systemblitzschuh fehlt selbstverständlich ebenfalls nicht.

Einmal aufgenommene Fotos lassen sich in der Kamera mit einigen wenigen Funktionen bearbeiten. So gibt es etwa eine Rote-Augen-Korrektur, eine e-Porträt-Funktion, eine Gegenlichtkorrektur, eine Bildbeschnittfunktion, einen SW- sowie einen Sepia-Modus und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Rohdatenbilder lassen sich zu JPEGs entwickeln, wobei hier die Art-Filter als Bearbeitungsfunktion zur Verfügung stehen. Gleich auf einen Schlag lassen sich viele Filter parallel anwenden, so kann man sich hinterher den schönsten Filtereffekt aussuchen. Dank WLAN lassen sich nicht nur Fotos auf ein Smartphone übertragen, sondern auch eine Kamerafernbedienung inklusive Livebildübertragung und einstellbaren Funktionen ist möglich. Alternativ kann die Kamera auch einfach nur per WLAN fernausgelöst werden, wobei die Bedienung der Einstellungen weiterhin an der Kamera erfolgt. Es gibt sogar nachprogrammierte Lösungen für Olympus-Kameras, um die drahtlose Fernbedienung von einem PC aus zu ermöglichen (siehe weiterführende Links).

Bildqualität

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III ist mit einem bewährten 16 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor im Four-Thirds-Format ausgestattet, dem jedoch mit dem TruePic VIII der neueste Bildprozessor von Olympus zur Seite steht. Der Labortest der Serienkamera (Firmware 1.0) erfolgte zusammen mit dem Setobjektiv M.Zuiko Digital ED 14-42mm F3.5-5.6 EZ und ist über die weiterführenden Links gegen eine kleine Gebühr einsehbar. Die Kamera-Objektiv-Kombination liefert eine ausreichende Auflösung für scharfe Fotos von der Bildmitte bis zum Bildrand bei allen Blenden und Brennweiten. Dem kommt die Beugungskorrektur zu Gute. Insgesamt jedoch ist die Bildaufbereitung der neuesten Olympus-Generation etwas zurückhaltender als noch früher. Schärfeartefakte sind dennoch deutlich sichtbar und die Bilder wirken knackig. Die Auflösung bei 50 Prozent Kontrast (MTF50) ist jedoch dadurch insgesamt etwas geringer. So werden die 50 Linienpaare pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent nicht mehr erreicht, maximal sind 47 lp/mm bei mittlerer Brennweite und Offenblende sowie leicht abgeblendet drin. Der Randabfall der Auflösung ist mit gut 30 Prozent nicht unerheblich, für ein Setobjektiv aber durchaus typisch. Bei kurzer Brennweite erreicht die Auflösung im Bildzentrum nur knapp über 40 lp/mm, am Bildrand reicht es nicht einmal für 30 lp/mm. Bei langer Brennweite ist die Auflösung im Bildzentrum noch etwas geringer, vor allem bei Offenblende, dafür ist hier jedoch kaum noch ein Randabfall der Auflösung vorhanden.

Farbsäume treten im Mittel kaum auf, im Maximum zum Bildrand hin werden sie jedoch leicht sichtbar, vor allem bei kurzer Brennweite. Auch die Verzeichnung ist recht gut korrigiert, sie wird nur im Weitwinkel mit etwas unter 1,5 Prozent Tonnenform leicht sichtbar. Die Randabdunklung ist ebenfalls im Weitwinkel mit knapp über 50 Prozent am stärksten, sie nimmt jedoch beim Abblenden um etwas mehr als eine Stufe deutlich ab. Der Helligkeitsabfall verläuft ohnehin sehr sanft, wodurch er kaum auffällt. Insgesamt bietet das 14-42 EZ eine durchschnittliche Bildqualität und punktet vor allem mit seinen kompakten Abmessungen und dem für Videos nützlichen elektronischen Zoom.

Der neue Bildprozessor soll laut Olympus das Maximum an Bildqualität aus dem 16-Megapixel-Sensor holen. Der Signal-Rauschabstand ist bis ISO 400 mit über 40 dB gut und bleibt bis kurz vor ISO 3.200 im akzeptablen Bereich von über 35 dB. Helligkeitsrauschen wird oberhalb von ISO 3.200 sichtbar, bleibt mit unter zwei Pixeln aber ausreichend feinkörnig. Farbrauschen spielt hingegen keine Rolle. Die Rauschunterdrückung setzt oberhalb von ISO 800 merklich ein und reduziert messbar Details. Deutlich sichtbar wird das jedoch erst oberhalb von ISO 3.200. Vor allem bei ISO 200 und 400 erreicht die E-M10 III einen hervorragenden Dynamikumfang von knapp über zwölf Blendenstufen, bis ISO 1.600 bleibt er mit über elf Blendenstufen sehr gut, bei ISO 3.200 sind immer noch gute über zehn Blendenstufen drin. Der Ausgangs-Tonwertumfang wiederum ist bis ISO 400 mit über 224 von 256 möglichen Helligkeitsabstufungen sehr gut und bis ISO 1.600 mit über 160 Stufen gut. Die Tonwertkurve verläuft mit Ausnahme von ISO 100 sehr steil für knackige Mittenkontraste. Bei ISO 100 handelt es sich um eine Signaldämpfung des Sensors, der eine Grundempfindlichkeit von ISO 200 besitzt, daher verläuft hier die Tonwertkurve etwas flacher und die Eingangsdynamik ist nicht ganz so hoch wie bei ISO 200.

Auch bei der Farbwiedergabe weiß die Olympus OM-D E-M10 Mark III zu überzeugen. Sie gibt fast alle Farbtöne nahezu exakt wieder, nur im Bereich von Lila und Magenta gibt es leichte Abweichungen und bei Rot etwas stärkere. Letzteres ist vorwiegend auf die Farbsättigung zurückzuführen, wodurch Rottöne etwas leuchtender ausfallen als im Original. Bis ISO 800 kann die Kamera fast acht Millionen Farbnuancen wiedergeben, bis ISO 1.600 fast vier Millionen. Das sind ebenfalls sehr gute Werte. In der Summe bietet die Olympus OM-D E-M10 Mark III bis ISO 800 eine sehr gute und bis ISO 3.200 eine gute Bildqualität. Wer das Maximum aus seiner Kamera holen will, etwa bei Landschaftsaufnahmen oder im Studio, sollte ISO 200 oder 400 wählen. Oberhalb von ISO 3.200 werden die Bildqualitätseinbußen jedoch schnell sehr offensichtlich. Der Bildprozessor holt vor allem darunter noch etwas mehr aus dem Sensor, hexen kann er aber bei den höheren Empfindlichkeiten auch nicht.

Fazit

Olympus richtet die OM-D E-M10 mit der dritten Generation Mark III deutlicher auf Einsteiger aus, was ambitionierten Fotografen, die bis zur E-M10 II eine praktisch vollausgestattete und sehr flexible Kamera zum günstigen Preis bekamen, nicht schmecken dürfte. Einsteiger jedoch erhalten eine nun leichtere Bedienung, wobei Olympus gerne noch an einer konsequenteren Touchscreenbedienung arbeiten könnte, die Anfänge sind vielversprechend. Auf jeden Fall bekommt man bei der OM-D E-M10 Mark III viel Kamera fürs Geld. Die Verarbeitung ist gut und der Ausstattungsumfang enorm, auch wenn nicht mehr alle der weiterhin vielen Funktionen miteinander kombinierbar sind und einige Einstellmöglichkeiten der Übersichtlichkeit halber geopfert wurden. Insbesondere die Geschwindigkeit der Kamera beim Autofokus und der Serienbildfunktion ist für das Einsteigersegment sehr hoch, der effektive Bildstabilisator sehr nützlich bei Fotos und 4K-Videos. Nicht zuletzt bei der Bildqualität kann die E-M10 III überzeugen und liefert bis ISO 800 eine sehr gute und bis ISO 3.200 eine gute Leistung ab.

Bild Die Olympus OM-D E-M10 Mark III wartet nicht nur mit einem neigbaren Touchscreen auf, sondern auch mit einem hochauflösenden OLED-Sucher. [Foto: MediaNord]

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III wartet nicht nur mit einem neigbaren Touchscreen auf, sondern auch mit einem hochauflösenden OLED-Sucher. [Foto: MediaNord]

Bild Die Auswahl der Motivprogramme erfolgt bei der Olympus OM-D E-M10 Mark III nun in übersichtlichen Kategorien über den Touchscreen. [Foto: Olympus]

Die Auswahl der Motivprogramme erfolgt bei der Olympus OM-D E-M10 Mark III nun in übersichtlichen Kategorien über den Touchscreen. [Foto: Olympus]

Bild Die Olympus OM-D E-M10 Mark III ist zwar im Retro-Look der 80er Jahre gehalten, nimmt als moderne Systemkamera aber Videos in 4K-Auflösung auf. [Foto: MediaNord]

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III ist zwar im Retro-Look der 80er Jahre gehalten, nimmt als moderne Systemkamera aber Videos in 4K-Auflösung auf. [Foto: MediaNord]

Bild Rechts des Suchers tummeln sich bei der Olympus OM-D E-M10 Mark III drei hochwertige Wahlräder aus Metall: Das Programmwählrad, ein Daumenrad und eines für den Zeigefinger mit integriertem Auslöser. [Foto: MediaNord]

Rechts des Suchers tummeln sich bei der Olympus OM-D E-M10 Mark III drei hochwertige Wahlräder aus Metall: Das Programmwählrad, ein Daumenrad und eines für den Zeigefinger mit integriertem Auslöser. [Foto: MediaNord]

Bild Der Four-Thirds-Bildsensor der Olympus OM-D E-M10 Mark III löst weiterhin 16 Megapixel auf. Die bewegliche Lagerung zur 5-Achsen-Bildstabilisierung ermöglicht bis zu vier Blendenstufen längere Belichtungszeiten aus der Hand. [Foto: MediaNord]

Der Four-Thirds-Bildsensor der Olympus OM-D E-M10 Mark III löst weiterhin 16 Megapixel auf. Die bewegliche Lagerung zur 5-Achsen-Bildstabilisierung ermöglicht bis zu vier Blendenstufen längere Belichtungszeiten aus der Hand. [Foto: MediaNord]

Bild Das Stativgewinde an der Unterseite der Olympus OM-D E-M10 Mark III sitzt in der optischen Achse und relativ nahe am Bajonett. [Foto: MediaNord]

Das Stativgewinde an der Unterseite der Olympus OM-D E-M10 Mark III sitzt in der optischen Achse und relativ nahe am Bajonett. [Foto: MediaNord]

Bild Beim Ausschalten zieht das 14-42mm EZ seinen Tubus zurück ins Gehäuse, womit es mit der Olympus OM-D E-M10 Mark III nur noch 7 cm dick ist. Trotzdem befinden sich ein Fokus- und ein Zoomring (beide elektronisch) am Objektiv. [Foto: MediaNord]

Beim Ausschalten zieht das 14-42mm EZ seinen Tubus zurück ins Gehäuse, womit es mit der Olympus OM-D E-M10 Mark III nur noch 7 cm dick ist. Trotzdem befinden sich ein Fokus- und ein Zoomring (beide elektronisch) am Objektiv. [Foto: MediaNord]

Bild Hinter der Schnittstellenklappe der Olympus OM-D E-M10 Mark III verbergen sich lediglich ein Micro-USB und ein Micro-HDMI-Anschluss. [Foto: MediaNord]

Hinter der Schnittstellenklappe der Olympus OM-D E-M10 Mark III verbergen sich lediglich ein Micro-USB und ein Micro-HDMI-Anschluss. [Foto: MediaNord]

Bild Akku und Speicherkarte werden bei der Olympus OM-D E-M10 Mark III in einem gemeinsamen Fach an der Kameraunterseite entnommen. [Foto: MediaNord]

Akku und Speicherkarte werden bei der Olympus OM-D E-M10 Mark III in einem gemeinsamen Fach an der Kameraunterseite entnommen. [Foto: MediaNord]

Diesen Artikel im Original auf digitalkamera.de

https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Olympus_OM-D_E-M10_Mark_III/10559.aspx

Weiterführende Links

    2015-09-10 Olympus OM-D E-M10 Mark II (Testbericht):
    https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Olympus_OM-D_E-M10_Mark_II/9637.aspx

    2016-02-08 Olympus Live-Bulb/Time- und Live-Composite-Funktion erklärt (Fototipp):
    https://www.digitalkamera.de/Fototipp/Olympus_Live-Bulb_Time-_und_Live-Composite-Funktion_erklart/9816.aspx

    2014-08-11 Olympus Kameras vom PC aus via WLAN fernsteuern mit Camera Control (Fototipp):
    https://www.digitalkamera.de/Fototipp/Olympus_Kameras_vom_PC_aus_via_WLAN_fernsteuern_mit_Camera_Control/9024.aspx

    2014-01-27 Olympus Kameras per App fernbedienen mit Olympus Image Share (Fototipp):
    https://www.digitalkamera.de/Fototipp/Olympus_Kameras_per_App_fernbedienen_mit_Olympus_Image_Share/8712.aspx

    Labortest Olympus OM-D E-M10 Mark III mit Olympus 14-42 mm 3.5-5.6 ED EZ (EZ-M1442EZ):
    https://www.digitalkamera.de/Labortest/Test.aspx?ContentId=10623

    Olympus OM-D E-M10 Mark III Datenblatt:
    https://www.digitalkamera.de/Kamera/Olympus/OM-D_E-M10_Mark_III.aspx


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