Testbericht

Olympus C-5060 Wide Zoom

2004-01-30 Die Olympus C-5060 Wide Zoom macht ihrem Namen alle Ehre: Praktisch als Weiterentwicklung des Semi-Profi-Modells C-5050 Zoom mit nach unten erweitertem Zoombereich auf den Markt gebracht, dringt sie mit dem optional erhältlichen Olympus-Weitwinkelkonverter WCON-07 noch weiter in den Weitwinkel- bzw. Ultraweitwinkel-Bereich vor. Allein das macht sie für viele Leute interessant. In unserem Test haben wir untersucht, welche weiteren Vorzüge die Kamera noch hat.  (Yvan Boeres)

   Olympus C-5050 Wide Zoom [Foto: MediaNord]
 

Dieser Test ist der erste, den wir im Stil unseres neu entwickelten Testkonzeptes veröffentlichen, das wir während der nächsten Tests noch weiter verfeinern wollen. Nicht ganz neu, sondern bewährt ist die strukturierte Aufteilung in Einzelthemen, die unsere Leser vielleicht noch aus unseren früheren Praxis-Tests kennen. Um den Fließtext möglichst kurz zu halten, haben wir jetzt wichtige Messergebnisse vollständig in die Tabelle des Steckbriefs integriert. Auf solche Messergebnisse gehen wir nur ein, wenn diese besondere Auffälligkeiten aufweisen. Auch der Steckbrief wird unseren langjährigen Stammlesern bekannt vorkommen, er fällt jedoch in der aktuellen Version deutlich umfangreicher als früher aus.

Ganz neu ist, dass der digitalkamera.de-Redaktion für unsere Tests ab sofort die DCTau-Testprotokolle des Diplom-Informatikers und Sachverständigen für analoge und digitale Fotografie Anders Uschold zur Verfügung stehen. Die Messungen und Berechnungen geben einen guten Überblick über die Qualität des Objektivs und die interne Bildverarbeitung einer Digitalkamera. Anhand dieser komplexen Messprotokolle sind wir erstmals überhaupt in der Lage, fachlich fundierte Aussagen zur Bildqualität zu treffen. Diesen wichtigen Punkt mussten wir bisher auf der Grundlage rein visueller Beobachtungen immer recht oberflächlich behandeln. Im Laufe der nächsten Tests wollen wir zusätzlich noch die im Rahmen der Testprotokolle erlangten Erkenntnisse in Zahlenwerte überführen, die einen direkten Vergleich verschiedener Kameramodelle ermöglichen. Vorläufig beschränken wir uns jedoch noch darauf, die Messergebnisse zur Bildqualität in möglichst verständliche Worte zu fassen.

Ergonomie/Verarbeitung  Das Gehäuse der C-5060 WZ wirkt wie aus einem Block gegossen und sehr solide. Es besteht überwiegend aus einer Magnesium-Legierung und ist mit schwarzem Strukturlack beschichtet. Das Kameradesign hinterlässt gemischte Gefühle. Olympus C-5050 Wide Zoom - unten [Foto: MediaNord]Die C-5060 WZ liegt zwar gut in der Hand, sieht jedoch mit ihrer zusammengestauchten Form etwas bullig und nicht gerade elegant aus. Andere Kameras sind da vielleicht etwas größer, verteilen ihre Proportionen aber besser und ermöglichen es, die Bedienelemente großzügiger zu verteilen. Bei der C-5060 WZ ist alles auf engstem Raum zusammengepfercht, worunter die Ergonomie arg leidet. So ist z. B. das leicht nach links versetzte 3/8"-Stativgewinde aus Metall so platziert, dass bei Verwendung einer Schnellwechselplatte diese den Zugang zum Batteriefach versperrt. Gut zugänglich sind dagegen die beiden unter einer scharnierbesetzten Hartkunststoff-Klappe liegenden Speicherkartenschächte für CompactFlash- (Typ I und Typ II) und xD-Picture Cards.

Das knappe Platzangebot hat auch Auswirkungen auf die Bedienbarkeit der Kamera. Die teilweise mehrfach belegten Funktionstasten tragen sowohl von ihrer Anordnung her als auch durch ihre Belegung nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit bei. Die Funktionsvielfalt, die z. T. rotierenden Menüs sowie die Verknüpfung von Auflösung und Kompression entpuppen sich auch nicht immer als glückliche Lösung; nur durch einige frei belegbare Tasten und durch die Benutzerspeicher (zum Speichern der aktuellen/persönlichen Einstellungen) kommt wieder halbwegs Ordnung ins Spiel. Bei der Kameraeinstellung unverzichtbar ist der dreh- und schwenkbare 1,8"-Flüssigkristall-Farbbildschirm mit einer Auflösung von 130.388 Bildpunkten. Olympus C-5050 Wide Zoom - Rückseite [Foto: MediaNord]Er überzeugt durch eine gute Detailgenauigkeit, gute Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung, wenig Rauschen bei schwachen Lichtverhältnissen und kaum wahrnehmbare Nachzieheffekte. Nützlich bei der Bildgestaltung sind dabei das einblendbare Gitternetz und der Porträt-Aufnahmerahmen.

Begleitet wird der LC-Farbbildschirm von einem leicht linksbündig angebrachten, galileischen Umkehrsucher mit guter Qualität (gute Helligkeit, kein Farbstich, keine sichtbare Verzerrung), Dioptrieneinstellung (per Drehrad) und motorisierter Brennweitenanpassung. Ein Komfort für Brillenträger ist trotz engem Okulareintritt noch einigermaßen gegeben; die Bildabdeckung von nur 75 Prozent, das Fehlen von Parallaxen-Markierungen bzw. eines Parallaxenausgleichs sowie die Abschattung des optischen Suchers bei Verwendung des Objektivadapters bzw. von Konvertern führt jedoch dazu, dass man normalerweise doch lieber den Farbmonitor benutzt.

Objektiv  Das Zoomobjektiv der C-5060 WZ fährt beim Einschalten der Kamera mit deutlich hörbarem Geräusch aus und gibt sich dann beim Zoomen (über einen auf Kleinbild-Verhältnisse umgerechneten Brennweitenbereich von 27,5 bis 110 mm) geräuschtechnisch etwas diskreter. Beim automatischen Fokussieren steigt die Geräuschkulisse wieder leicht an; eine manuelle Scharfstellung ist über Tastensteuerung möglich und wird per Bildausschnittsvergrößerung und Anzeige einer Entfernungsskala unterstützt. Bei schwachen Lichtverhältnissen bzw. Motivkontrasten bekommt der Mehrfeld-Hybrid-Autofokus von einem AF-Hilfslicht mit einer Reichweite von lediglich 80 cm Schützenhilfe; allerdings ließ sich dessen Effektivität im Test- und Praxisbetrieb nicht immer nachweisen. Trotz Hybrid-Technologie zeigte sich der Mehrpunkt-Autofokus nicht sonderlich schneller (siehe im Steckbrief unter "Zeiten") Olympus C-5050 Wide Zoom - oben [Foto: MediaNord]als bei gewöhnlichen Digitalkameras; eine Abschaltung des AF-Hilfslichtes über das Einstellungsmenü und/oder die manuelle Wahl des AF-Feldes (13 Messfelder individuell wählbar) brachten eine leichte Verbesserung der AF-Reaktionszeit.

Blitz  Der eingebaute, mittelstarke Blitz ist sowohl von der abgegebenen Blitzleistung als auch von der neutral bis leicht kühlen Farbtemperatur her gut dosiert; mit zugeschaltetem Blitz gemachte Bilder leiden im normalen Aufnahmebereich und bei Nahaufnahmen kaum unter Überstrahlungseffekten (im Supernahaufnahmemodus ist der Blitz gesperrt). Auf uniformen hellen Flächen ist ein leichter Lichtabfall (ca. 0,5 LW) zu erkennen; bei Verwendung von optischem Zubehör ist eine gleichmäßige Bildausleuchtung mit dem eingebauten Blitz wegen Abschattung des Blitzreflektors durch die Konverter nicht mehr garantiert. Trotz Nähe zur optischen Achse sind Rote-Augen-Effekte mit dem eingebauten Blitz eher selten bzw. nicht besonders stark ausgeprägt. Bei Verwendung eines externen Blitzgerätes (z. B. dem von uns verwendeten Systemblitz FL-50) kommt es im Nahbereich zu starken Überblitzeffekten; hier ist unbedingt die auf dem LCD-Feld des Blitzes angezeigte Mindestentfernung von einem Meter zu beachten. Unterstützte Blitzfunktionen beim Zusammenspiel zwischen C-5060 WZ und FL-50 sind – dank "intelligentem" Blitzschuh (Mittenkontakt und herstellerspezifische Kontakte) – die vollautomatische TTL-Blitzsteuerung und die motorgesteuerte Anpassung der Reflektorposition an die eingestellte Brennweite; vom AF-Hilfslicht des Blitzgerätes macht die C-5060 WZ leider keinen Gebrauch.

   Olympus C-5050 Wide Zoom - Menü 1 [Foto: MediaNord]
   Olympus C-5050 Wide Zoom - Menü 2 [Foto: MediaNord]
   Olympus C-5050 Wide Zoom - Menü 3 [Foto: MediaNord]
  
  
Olympus C-5050 Wide Zoom - Menü 4 [Foto: MediaNord]
  

Bildqualität  Die C-5060 WZ bietet eine sehr gute bis hervorragende Auflösung (optisch und elektronisch), mit niedrigem (kurze bis mittlere Brennweite) bis sehr niedrigem (Tele) Auflösungsverlust zum Bildrand hin. Die Detailgenauigkeit in den Bildern ist sehr hoch, wobei die Scharfzeichnung sowohl an waagerechten als auch an senkrechten Kanten mittelstark ausfällt. Am stärksten langt die Scharfzeichnung in den Bildpartien mit mittlerer Helligkeit zu, was in diesen Bildpartien zu einer leichten Anhebung des Bildkontrastes führt. Farbsäume, bedingt durch chromatische Aberrationen und/oder Blooming, sind besonders bei starken Hell/Dunkel-Übergängen zu erkennen, halten sich aber in Grenzen. Trotz zahlreicher und neuer Rauschunterdrückungsalgorithmen erkämpft sich die C-5060 WZ in Sachen Rauschverhalten nur einen mittleren Platz unter den 5-Megapixel-Kameras; das Bildrauschen ist weniger Farbkanal- als helligkeitsabhängig, wobei es in Bildpartien mittlerer Helligkeit am stärksten auftritt. Weitere Bildfehler gibt es in Form eines leichten Helligkeits-Moirés und sehr leichten Farbartefakten an waagerechten und senkrechten Strukturen. JPEG-Artefakte sind in den Bildern kaum auszumachen: Die C-5060 WZ arbeitet mit Kompressionsfaktoren, die je nach Auflösung bzw. Qualitätsstufe geringe bis mit bloßem Auge überhaupt nicht wahrnehmbare Bildqualitätsverluste zur Folge haben. Gut bis sehr gut hat die C-5060 WZ Motivkontraste im Griff. Die Kamera verkraftet bei der Aufnahme Helligkeitsunterschiede von bis zu ca. 8,8 Blendenstufen, ohne dass zuviel Bilddetails in den Lichtern und/oder Schatten verloren gehen. In Bildpartien mittlerer Helligkeit findet die Wiedergabe der Helligkeitswerte von Motiv zu Motiv auf sehr konstantem Niveau statt. Den Großteil des helligkeitsabhängigen Detailreichtums findet man auch auf den Bildern wieder, wobei tiefes Schwarz und leuchtendes Weiß ein klein bisschen "weich" herüberkommen. An der neutralen Farbwiedergabe und an der Verlässlichkeit der Weißabgleichs-Automatik der C-5060 WZ ist allgemein nichts auszusetzen.

Im WW- und im Tele-Ende zeigt das Objektiv eine geringe Randabdunkelung von maximal 0,45 Blendenstufen, die bei mittlerer Zoomstellung sogar noch geringer ausfällt. Sind Vignettierungseffekte solcher Stärke mit bloßem Auge und/oder bei Alltagsmotiven kaum erkennbar, ist die Verzeichnung wesentlich augenfälliger. Besonders im WW-Bereich ist die tonnenförmige Verzeichnung deutlich sichtbar, um dann mit zunehmender Brennweite progressiv abzunehmen. Während die Verzeichnung aber am WW-Ende nicht ausgeprägter ist als z. B. bei einer Sony DSC-F828 und sie somit nichts Außergewöhnliches darstellt, machen es andere Kameras im mittleren Brennweitenbereich und in maximaler Telestellung besser.

Bezogen auf die Belichtung gibt es absolut nichts an der Bildqualität der C-5060 WZ zu bemängeln. Sowohl bei unkritischen Motiven als auch bei Gegenlicht oder Motiven mit unregelmäßiger Verteilung von hellen und dunklen Bildpartien kann man mit einer korrekten Belichtung von Seiten der Belichtungsautomatik rechnen.

Besondere Funktionen  Der Funktionsumfang der C-5060 WZ ist enorm und lässt sowohl bei anspruchsvollen Fotografen als auch bei verspielten Naturen kaum Wünsche offen. Zu den hilfreichen Funktionen gehören u. a. die Möglichkeit, die Kamera per mitgeliefertem Infrarot-Fernauslöser oder per Kabelfernauslöser (am optional erhältlichen Batteriegriff B-HLD20 anschließbar) auf Olympus C-5050 Wide Zoom - rechte Kameraseite [Foto: MediaNord]Distanz auszulösen, der Panorama-Assistent (via Olympus xD-Card), die Pixel-Mapping-Funktion zum Herausrechnen toter bzw. defekter Pixel, die zuschaltbare Rauschunterdrückungsfunktion (tritt nur bei Belichtungszeiten in Kraft, die länger als 1/2 s sind) und die sehr nützliche RAW-Data-Edit-Funktion. Letztere erlaubt die Grobbearbeitung bzw. Umwandlung der RAW-Rohbildaufnahmen in der Kamera, so dass man bei Bedarf eine sofort verwertbare JPEG-Kopie des Bildes erstellen kann. Andere Funktionen helfen, den Überblick bei der Aufnahme zu behalten. Beispiele hierfür sind die Dual-Control-Panel-Funktion, die sämtliche Kameraeinstellungen auf dem LC-Farbbildschirm zusammenfasst, die einblendbare Anzeige der Aufnahmeparameter bzw. EXIF-Dateiinformationen, die ausführliche Histogramm-Anzeige im Aufnahme- und Wiedergabemodus sowie der einzigartige Direct-Modus zur Anzeige der kritischen Stellen bzw. Schatten- und Lichtzonen im Bild (rote und/oder blaue Kästchen werden über die entsprechenden Bildpartien eingeblendet). Nicht ganz so nützlich, aber als nette Zugabe anzusehen sind dann u. a. noch die "2-in-1 Crop&Merge"-Funktion bei der zwei nacheinander aufgenommene Teilbilder zu einem zusammengefügt werden oder die Möglichkeit, den Begrüßungsbildschirm und die akustischen Signale (Auslösegeräusch o. ä.) auszuwählen oder ggf. sogar personalisieren zu können.

Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Videomodus. Bei der C-5060 WZ ist sogar die Schärfenachführung und das Zoomen (optisch und digital) während der Aufnahme möglich – wenn man die Tonaufnahme ausschaltet. Wer es lieber mit Ton haben möchte, muss aufs Nachfokussieren und Zoomen verzichten. Olympus C-5050 Wide Zoom - linke Kameraseite [Foto: MediaNord]Auch hier gibt es ein paar Sonderfunktionen wie beispielsweise grundlegende Videobearbeitungsfunktionen (Index u. Schnitt) oder die Einstellung der Bildwiedergabegeschwindigkeit. Weitere Funktionen werden bei diesem Test im Steckbrief aufgezählt. Andere Informationen (wie z. B. zum Lieferumfang der Kamera) haben wir außerdem noch im aktualisierten digitalkamera.de-Datenblatt zur C-5060 WZ untergebracht; zum Lieferumfang sei noch anzumerken, dass das Handbuch (sowohl die gedruckte Kurzanleitung als auch die ausführliche PDF-Anleitung auf CD-ROM) kaum eine Information auslässt und mit zahlreichen Fotos/Bildern illustriert ist. Der Schreibstil im Handbuch ist nüchtern, aber leicht verständlich – ein wenig Basiswissen über die Fotografie wird jedoch vorausgesetzt.

Fazit  Die Olympus C-5060 Wide Zoom ist neben der Nikon Coolpix 5400 die einzige moderne Kamera, deren Weitwinkelzoom mit dem Originalzubehör – und demzufolge auch dem "Segen" des Herstellers – in Ultraweitwinkel-Gefilde (unter 20 mm KB-äquivalent) vorstößt. Dabei ist die C-5060 Wide Zoom der Coolpix in vielen Bereichen (Funktion und Ausstattung, Blitzsystem, Geschwindigkeit) überlegen; in Sachen Bildqualität ist die Olympus der Nikon ebenbürtig. So ist die Olympus C-5060 Wide Zoom zwar, vor allem im Bezug auf die AF-Geschwindigkeit, schneller als die Nikon Coolpix 5400, muss sich aber trotz Hybrid-Autofokus von einer Sony DSC-F828 oder Minolta Dimage A1 geschlagen geben. Wo die Konkurrenz es der C-5060 Wide Zoom aber vormacht, ist bei der Ergonomie. Die C-5060 Wide Zoom ist nicht einmal kompakter als viele andere 4-fach-Zoom-Kameras und trotzdem ist es bei vielen dieser Kameras um die Bedienungsfreundlichkeit besser bestellt. Doch wer eine moderne und gut ausgestattete Kamera mit Aufrüstmöglichkeit zum Ultraweitwinkel-Boliden sucht, kommt um die C-5060 Wide Zoom kaum herum.

Messwerte
Einschaltzeit ca. 3,7 s
Brennweitenverstellung
  Anzahl Stufen
  Zeit Weitwinkel bis Tele
motorisch per Schalter
stufenlos
2,7 s
Autofokus-Geschwindigkeit ca. 0,6 bis 0,9 s (abhängig von Motiv, Aufnahmebedingungen und Zoomstellung)
Auslöseverzögerung weniger als 0,1 s (nach Vorfokussierung)
Blitz
  gemessene Leitzahl
 
10,5
Batterielaufzeit mehr als 200 Aufnahmen (genauen Wert nicht ermittelt)
Speicherzeiten
  RAW
  JPEG
  TIFF

ca. 10 s (7,3 MByte)
ca. 2,8 s (2,6 MByte)
ca. 18,6 s (14,4 MByte)
Auslösung während Speicherung nur bei JPEG-Aufnahmen möglich
Serienbilder
   Verwendete  Auflösung
   Geschwindigkeit
   Anzahl
   mit Blitz

2.592 x 1.944
4 (1,6**) Bilder/s
4 (6-7**) Bilder
mit externem Blitz

** im langsameren Standard-Serienbildmodus


Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Kameras

Steckbrief
Hersteller Olympus
Modell C-5060 Wide Zoom
Preis ca. 850 EUR
Auflösung CCD-Sensor 5,1 Mio. Pixel
Max. Bildgröße
(Seitenverhältnis)
3.264 x 2.448
(4:3, interpoliert)
2.592 x 1.944 (4:3)
2.592 x 1.728 (3:2)
Videoaufnahme
  Auflösungsstufen
 
  mit Ton
  Videoformat
 
  Bildfrequenz
  Aufnahmedauer
 
640 x 480,
320 x 240
wahlweise
QuickTime Motion JPEG (.mov)
15 Bilder/s
abh. v. Speicher-kartenkapazität
Tonaufnahmen
  bei Video
  Sprachnotiz
 
ja
max. 4 s
optischer Sucher
   Dioptrienausgleich
ja
ja
Spiegelreflex
LCD-Monitor
  Auflösung
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher
  verzögerungsfrei

130.388 Pixel
ja
ja
ja
ja
Lichtmessung
  ESP-Mehrfeld
  mittenbetont
  Integral
  Spot
  Multi-Spot
  Messwertspeicher
  (AE-Lock)
 
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Anzeige der Belichtungswerte Farbmonitor und LC-Statusdisplay
Programmautomatik mit Shift-Funktion
Blendenautomatik 1/2.000 bis 4 s
in 40 Stufen
Zeitautomatik WW-Stellung F2,8 bis F8 (10 Stufen);
Telestellung F4,8 bis F8 (5 Stufen)
manuelle Belichtung
  Blende
  Verschlusszeit
  BULB-Langzeit-
  belichtung

F2,8 bis F8
1/2.000 bis 15 s
max. 120 s
Motivprogramme
  Nachtaufnahme
  Nachtporträt
  Landschaft
  Hyperfokalmodus
  Sport/Action
  Porträt  
 
ja

ja 
ja
ja
ja
Automatische Belichtungsreihen 3 o. 5 Aufnahmen
1/3, 2/3 oder 1 LW
Empfindlichkeit
  automatisch
  manuell
 
ISO 80 bis 250
ISO 80, 100, 200, 400
Weißabgleich
  Automatik
  Voreinstellungen
 
 
 
 
  
 
 
  manuell   (Weißpunkt-
  speicherung)
  benutzerdefiniert
 
  sonstiges
 
ja
Tageslicht schattig, Tageslicht sonnig, Tageslicht bewölkt, Sonnenuntergang, Glühlampenlicht, Leuchtstofflampen
(3.500, 4.200, 5.000 und 6.700 K)
ja
 

4 Einstellungen speicherbar
Feinkorrektur
Brennweite
  real
  Kleinbild-equivalent
  Zoomfaktor

7,7 bis 22,9 mm
27 bis 110 mm
4-fach
Lichtstärke
(Weitwinkel bis Tele)
F2,8 bis F4,8
Digitalzoom bis 3,5-fach
Autofokus
  Anzahl Messfelder
  Messfeld-Wahl
  Einzel-AF
  kontinuierlicher AF
  AF-Hilfslicht
Hybid-Autofokus
13
autom. + manuell
ja
ja
ja
Naheinstellgrenze 20 cm oder 3 cm
Filtergewinde 40,5 mm
Weitwinkelkonverter* 0,7-fach
Telekonverter* 1,7-fach
Blitzmodi
  Automatik
  manuell an
  Rote-Augen-
  Korrektur
  Langzeitsynchron.
  1. oder 2. Ver-
  schlussvorhang
  Blitzbelichtungs-
  korrekturfunktion
  Slave-Funktion
 
ja
ja
ja
 
ja
ja

+/-
 2 LW in 1/2 oder 1/3 Stufen
ohne Vorblitz und in 10 wählbaren Leistungsstufen
Blitzanschluss
  Blitzschuh



  Synchronbuchse
  int. u. ext. Blitz
  gemeins. auslösbar

TTL-Blitzschuh mit Mittenkontakt und herstellerspez. Kontakten

ja
 
PC-Übertragung
  USB 1.1-Schnitt-
  stelle
  USB-Mass Storage   Class-Kompatibilität
 
Mini-B-Buchse
 
ja (inkl. USB-Gerätetreiber für Windows 98)
Video-Ausgang
  PAL
  NTSC
AV-Klinkenbuchse
ja
ja
Akku


 
BLM-1 Lithium-
ionenakku
(7,2 V, 1.500 mAh)
Ladezeit: ca. 6 h, Aufladung außer-halb der Kamera,
Akkugriff B-HLD20 optional
Standardbatterien
einsetzbar
Netzeingang 5,5 V
Speichertyp
  CompactFlash
  Microdrive-
  kompatibel
 
  xD-Picture Card
  Kopierfunktion
 
Typ I + Typ II
ja, außer 340 MByte-Microdrive
16-512 MByte
von xD-Card auf CF und umgekehrt
Selbstauslöser 12 s
Fernauslöser Infrarot-FB
Intervall-Aufnahmen
Bildfeineinstellung
  Scharfzeichnung
  Bildkontrast
  Farbsättigung

10 Stufen
10 Stufen
10 Stufen
Menüsprachen en, fr, de, sp
Wiedergabe-funktionen Index, Diaschau, mehrstufiger Wiedergabezoom, Bilder schützen u. löschen
Bildeffekte
  Graustufen
  Sepia
  Schwarzweiß
  (2 Bit)
 
ja
ja
ja
Druckfunktionen
  DPOF
  PictBridge
  EXIF 2.2/Print
  Epson Print Image   Matching II
 
ja
ja
ja
ja
Rückstellung auf Werkseinstellung ja
Firmware-Update
durch Benutzer
ja
Einschaltzeit ca. 3,7 s
Einhandbedienung
(Zoom + Auslöser)
ja
Gewicht (betriebsbereit) 532 g
 
– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

* optionales Zubehör erforderlich, vom Kamerahersteller angeboten

Kurzbewertung

  • Weitwinkeltauglichkeit
  • hochwertige Verarbeitung
  • umfangreiche Ausstattung
  • Erweiterungsmöglichkeiten
  • umständliche Bedienung
  • mittelmäßige AF-Geschwindkeit