Neuauflage der 20mm-Festbrennweite

Panasonic stellt Lumix G 20 mm F1.7 Asph. II Pancake vor

2013-07-08 Das erfolgreiche 20mm-Pancake-Objektiv – laut Panasonic eines der meist verkauften Micro-Four-Thirds-Objektive – wurde jetzt an das aktuelle Design der Panasonic Lumix G Produktlinie angepasst. Dies betrifft das Gehäuse, oder zumindest der zur Kamera gewandte Teil, frühere Panasonic-Objektive hatten eine relativ auffällige blaugrau schimmernde Metallic-Oberfläche. Aktuelle Panasonic-Objektive sind hingegen schlicht metallisch Schwarz.  (Jan-Markus Rupprecht)

Panasonic Lumix G 20 mm F1.7 Asph. II Pancake [Foto: Panasonic]

Zuletzt hatte Panasonic sein 14-140 mm Zoom erneuert, eines der "Ur-Micro-Four-Thirds-Objektive". Bei dem wurde gleich das komplette Linsen-Design grundlegend überarbeitet, so dass die Neuauflage deutlich kompakter und leichter ist. Jetzt ist das 20mm-Pancake dran, ebenfalls eines der ersten Micro-Four Thirds-Objektive und früher auch im Kit mit einigen Lumix-Kameras erhältlich. Bei dieser Neuauflage handelt es sich hingegen offenbar um rein kosmetische äußere Änderungen. Der optische Aufbau (mit zwei asphärischen Linsen) blieb wie die Abmessungen unverändert. Die neue Version wurde etwas leichter (statt 100 nun 87 Gramm), ist aber weiterhin mit einem soliden Metall-Bajonett ausgestattet.

Die Brennweite von 20 mm bei Micro Four Thirds entspricht 40 mm bei Kleinbild. Das ist zwar keine "Standardbrennweite" wie 35 mm oder 50 mm, erweist sich in der Praxis aber als ein sehr praxisgerechte Kompromiss. Beliebt ist das Pancake-Objektiv nicht nur wegen seiner kompakten Bauform, sondern besonders wegen seiner hohen Lichtstärke von F1,7. Damit ist es ideal für Aufnahmen bei wenig Licht und es lassen sich bei dieser Sensorgröße-Brennweiten-Kombination bereits sehr schöne Freistell-Effekte erzielen (Vordergrund scharf, Hintergrund unscharf). Zudem ist das Objektiv mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von nach wie vor 399 Euro noch bezahlbar. 

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Autor

Jan-Markus Rupprecht

Jan-Markus Rupprecht fotografiert mit Digitalkameras seit 1995, zunächst beruflich für die Technische Dokumentation. Aus Begeisterung für die damals neue Technik gründete er 1997 digitalkamera.de, das Online-Portal zur Digitalfotografie, von dem er bis heute Chefredakteur und Herausgeber ist. 2013 startete er digitalEyes.de als weiteres Online-Magazin, das den Bogen der digitalen Bildaufzeichnung noch weiter spannt.