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Für Narzissten und Wasserratten

Den Sommer 2003 mit der Sony DSC-U30 und DSC-U60 erleben

2003-06-03 Noch rechtzeitig zum Sommeranfang 2003 bringt Sony neue Cyber-shot-U-Modelle auf den Markt. Während die Cyber-shot DSC-U30 leicht verändert die Nachfolge der winzigen DSC-U20 antritt, fühlt sich die DSC-U60 bis zu einer Tiefe von 1,50 Metern im nassen Element wohl.  (Yvan Boeres)

Sony DSC-U30 [Foto: Sony]
  
  

Bei der Cyber-shot DSC-U30 von Sony findet die Modellpflege gegenüber dem Vorgängermodell eher im Detail statt; zwischen der DSC-U30 und dem im vergangenen Herbst eingeführten Modell DSC-U20 (siehe digitalkamera.de-Meldung vom 11. Oktober 2002) gibt es von den technischen Details her so gut wie keinen Unterschied. So verfügt die DSC-U30 weiterhin über die gleiche Grundform, ein 5 mm-Festbrennweiten-Objektiv (entspr. 33 mm/F2,8 bei KB) mit Autofokus und Nahaufnahmetauglichkeit (Mindestabstand/Nahgrenze: 10 cm). Die Kamera besitzt einen eingebauten Multifunktionsblitz, einen 1"-LCD-Hybrid-Farbbildschirm und wird auch in der aktuellen Modellversion über zwei AAA/Micro-Zellen (Einweg-Batterien oder Akkus) mit Strom versorgt. Neu ist die sowohl die Kompatibilität mit dem Memory Stick PRO als auch die Erweiterung der Motivprogramme (Soft Snap, Illumination Snap und Vivid Nature) um einen Dämmerungs-Modus und um einen so genannten "Active Outdoor"-Modus (für Außenaufnahmen von bewegten Motiven). Mehr Gag bzw. Gimmick als ernstzunehmendes Feature ist wohl der integrierte Spiegel an der Objektivklappe, der Selbstportraits auch ohne schwenkbaren Monitor erleichtert. Darüber hinaus wurde noch der Verschlusszeitenbereich ein klein wenig ausgeweitet: War bei der DSC-U20 die längstmöglichste Belichtungszeit bereits bei 1/30 Sekunde erreicht, kann die DSC-U30 bis zu 1/8 Sekunde lang belichten. Wie schon bei der DSC-U20 der Fall, wird die DSC-U30 in mehreren Farbausführungen angeboten werden: Die DSC-U30 soll es ab Juli zu einem Preis von rund 280 EUR in den Trendfarben Silber, Metallicblau, Graphitgrau und Gold geben.

Sony DSC-U60 [Foto: Sony]
  
  

Weniger farbenfroh, dafür aber bis 1,5 Meter wasserdicht, ist die neue DSC-U60. Damit eignet sie sich zwar nicht für größere Tauchgänge, aber macht beim Schnorcheln, Rafting, Segeln und im Schwimmbad eine gute Figur. Technisch ist die DSC-U60 mit der DSC-U30 fast identisch; nur das Gehäuse wurde völlig neu konzipiert. Dieses ist nicht nur wasserdicht, sondern – wie alle Outdoor-Kameras – auch gegen andere äußere Einwirkungen (Staub/Sand, Schmutz, Stöße u. ä.) weitestgehend resistent. Speziell für den Einsatz unter Wasser ist das "Underwater"-Motivprogramm der DSC-U60 gedacht, das auf die veränderten Lichtverhältnisse unter der Wasseroberfläche abgestimmt ist. Die äußere Form der DSC-U60 ist etwas ungewöhnlich, aber sowohl funktionell als auch originell. Die Sony Cyber-shot DSC-U60 kommt wie die DSC-U30 im Juli mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 350 EUR auf den Markt. Weitere Details zu den beiden neuen Cyber-shot-U-Modellen gibt es in den entsprechenden digitalkamera.de-Datenblättern.