Vorderseite von "Photoshop Farbkorrektur" [Foto: Foto: MediaNord]

Neuerscheinung

Dan Margulis, "Photoshop Farbkorrektur"

2007-06-05 Heute wird es mal "religiös", wurde doch Dan Margulis Werk "Photoshop Farbkorrektur" (erschienen bei Addison-Wesley, 588 Seiten stark, inklusive CD) von niemand Geringerem als dem Photoshop-Guru Scott Kelby selbst als "Bibel der Farbkorrektur und der digitalen Druckstufe" tituliert. Nicht zu Unrecht, hat doch das Buch seit 1994, natürlich immer wieder modifiziert, einen Stammplatz in anspruchsvollen amerikanischen Photoshop-Bibliotheken. Nun ist das Fachbuch erstmals in Deutschland erschienen und richtet sich vor allem an User, die von Grund auf verstehen möchten, worum es in der digitalen Farbwelt geht, die eine Herangehensweise kennen lernen und kein fertiges Rezept aufgetischt bekommen möchten. Erwähnenswert ist dabei auch die Tatsache, dass Dan Margulis in steter Diskussion mit anderen Photoshop-Usern und Testlesern steht und deren Anregungen und Meinungen in seinem Buch berücksichtigt. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass er bei der Auswahl bestimmter Techniken den Leser verstärkt an seinen Gedankengängen teilhaben lässt. Ein anderes Beispiel dafür sind die so genannten Stolperstein-Kästen, in denen Themen behandelt werden, die andere User in der Vergangenheit immer wieder verwirrt hatten.

Die wichtigsten Werkzeuge und Verbündeten des Autors im Kampf gegen flaue Bilder sind Gradationskurven, Kanalüberblendung und Scharfzeichnung. Mit diesen Instrumenten rückt er jedem Foto auf die Pelle und erkämpft bessere Bilder. Viele Beispielfotos verdeutlichen den jeweiligen Arbeitsstand, das Buch besteht dennoch aus mehr Textinhalten als Bildern. Viele Zusammenfassungen und Übungen vertiefen das Erlernte, ebenso wie ein Fazit am Ende jeden Kapitels. Die beigelegte CD enthält Bildmaterial aus dem Buch, ein Berechnungstool für Hauttöne und vieles mehr. Das Buch ist zum Preis von 59,95 EUR im Buchhandel oder bei digitalkamera.de zu haben. Weitere Informationen über den weiterführenden Link.  (Kirsten Hudelist)