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Artikel mit Tipp-Charakter

Hier stellen wir für unsere Leser einige Hintergrund-Artikel mit Tipp-Charakter zusammen.

Zusammenfassung

Die Bildübertragung von einer Fujifilm-Digitalkamera zu einem Smartphone oder Tablet läuft dank Wireless Image Transfer äußerst simpel ab. Man benötigt keine Netzwerkkenntnisse und muss nicht mit WLAN-Zugängen sowie Passwörtern jonglieren. Bilder lassen sich jedoch nur einzeln übertragen, was die Operation bei vielen Fotos mühsam macht. Für die weitere Verbreitung der Bilder etwa per E-Mail oder in sozialen Netzwerken ist man dann auf die Funktionen des Smartphones beziehungsweise Tablets angewiesen, denn der Photo Receiver kann dies nicht selbst.

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Rubriken: Sonstige Tipps, Tipps zu einzelnen Kameras

Wireless Image Transfer mit dem Fujifilm Photo Receiver

2012-08-13 WLAN in Digitalkameras gibt es schon seit einigen Jahren, doch die Konfiguration beispielsweise des Zugangspunkts hat es oft in sich, so dass man ohne Netzwerkkenntnisse meist zum Scheitern verurteilt ist. Abhilfe sollen neue, viel einfacher zu bedienende Protokolle schaffen, die aber auf einem Standard-WLAN aufbauen. Dazu gehört "Wireless Image Transfer". Es nutzt die Möglichkeit, dass man zwei WLAN-Geräte auch direkt (Ad-hoc im Fachjargon) miteinander verbinden kann. Fujifilm bietet diese Option in der FinePix XP170, F800EXR und Z1000EXR an.  (Benjamin Kirchheim)

Samsung Galaxy S3, Apple iPad 2 und FinePix XP170 mit Fujifilm Photo Receiver [Foto: MediaNord]Das Übertragen der Fotos funktioniert allerdings nicht zu einem Desktop-PC oder Notebook, sondern nur zu einem Smartphone oder Tablet mit Android oder iOS. Wir haben es mit einem Smartphone Samsung Galaxy S3 ausprobiert, auf dem Android 4.0.4 läuft sowie mit dem Tablet Apple iPad 2, das unter iOS läuft. Als erstes muss man die passende kostenlose App Namens "Fujifilm Photo Receiver" aus dem Google Play Store beziehungsweise iTunes-Store installieren, was jeweils mit wenigen Klicks erledigt ist. Die entsprechenden Apps verlangen auch nur die jeweils nötigen rechte wie die Kontrolle über den WLAN-Status, das WLAN-Netzwerk, Internetzugriff sowie Lese- und Schreibrechte auf dem Speicher des jeweiligen Geräts.

Nach dem Start des Fujifilm Photo Receiver sieht man einen simplen Bildschirm, bei dem man nur die Verbindungsschaltfläche berühren muss. Vorher sollte man allerdings mit der Kamera einige Fotos aufgenommen haben und sie in den Wiedergabemodus versetzen. Dann berührt man die Schaltfläche auf dem Tablet beziehungsweise Smartphone und drückt die Taste an der Kamera, die sich bei der Fujifilm FinePix XP170 auf der Oberseite neben dem Ein/Ausschaltknopf befindet. Nun finden sich die Geräte gegenseitig und Knopf für Wireless Image Transfer an der Fujifilm FinePix XP170 [Foto: MediaNord]stellen eine Verbindung her. Das Smartphone oder Tablet muss dafür allerdings die Verbindung von einem anderen WLAN trennen. Auf dem Samsung Galaxy S3 erfolgte dies automatisch, wobei ein entsprechender Hinweis auf dem Bildschirm erscheint, der nach einigen Sekunden wieder verschwindet. Auf dem Apple iPad hingegen muss man nun erst einmal den Photo Receiver wieder beenden und in die Einstellungen gehen, um das iPad auf das WLAN der Kamera einzustellen. Dafür blendet der Photo Receiver auch einen entsprechenden Hinweis ein. Allerdings sollte man wissen, wo man auf dem iPad die WLAN-Einstellungen findet, was aber nicht weiter schwer ist. Nach einem erneuten Start des Photo Receiver kann nach erneutem Berühren der Verbindungsschaltfläche und Drücken des Knopfes an der Kamera die Verbindung hergestellt werden.

Fujifilm FinePix XP170 mit Wireless Image Transfer im Wiedergabemodus [Foto: MediaNord]Das Übertragen der Bilder ist dann denkbar einfach, man muss nur noch das jeweilige Bild auf der Kamera aussuchen und die Übertragung bestätigen. Allerdings ist es nicht möglich, mehrere Bilder auf einmal zum Übertragen auszuwählen, man muss es mit jedem einzeln machen. Das Verfahren taugt also nicht, seine Urlaubsbildersammlung zu übertragen, wohl aber für ausgewählte Fotos. Die Bilder werden auf dem Speicher des Tablets beziehungsweise Smartphones gespeichert. Möchte man die Bilder in soziale Netzwerke einstellen, sie per E-Mail verschicken oder ähnliches, so muss man die Funktionen des Smartphones oder Tablets nutzen, denn dies beherrscht der Fujifilm Photo Receiver nicht selbst. Immerhin hat man unter Android die Möglichkeit, die Bilder direkt aus dem Photo Receiver heraus an die jeweils weiter verarbeitende Anwendung zu schicken. Die direkte WLAN-Verbindung zwischen Kamera und Tablet beziehungsweise Smartphone baut sich nach einer kurzen Leerlaufzeit übrigens automatisch wieder ab und das Tablet beziehungsweise Smartphone wählt sich in das vorige WLAN wieder automatisch ein.

Startbildschirm vom Fujifilm Photo Receiver auf dem Samsung Galaxy S3 [Foto: MediaNord] Verbindungsaufbau vom Fujifilm Photo Receiver auf dem Samsung Galaxy S3 [Foto: MediaNord] Empfangene Fotos im Fujifilm Photo Receiver auf dem Samsung Galaxy S3 [Foto: MediaNord] Startbildschirm vom Fujifilm Photo Receiver auf dem Apple iPad [Foto: MediaNord] Empfangenes Bild im Fujifilm Photo Receiver auf dem Apple iPad [Foto: MediaNord]

Die Bildübertragung von einer Fujifilm-Digitalkamera zu einem Smartphone oder Tablet läuft also äußerst simpel ab, man benötigt keine Netzwerkkenntnisse, muss nicht mit WLAN-Zugängen und Passwörtern jonglieren oder ähnliches. Allerdings kann man Bilder nur einzeln übertragen und ist auf die weiteren Funktionen des Smartphones beziehungsweise Tablets angewiesen, wenn man mit den übertragenen Bildern etwas anfangen möchte. Außerdem ist das Tablet oder Smartphone während der Übertragung vom normalen WLAN und damit dem Internetzugang getrennt, sofern es nicht noch über einen Zugang über ein Mobilfunknetz verfügt.


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