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2008-09-08 Der erste Blick auf die ersten Unterwasser-Fotos ist oft ernüchternd: Was sich eben noch als beeindruckendes Panorama darstellte, erscheint nach dem Tauchgang im Display der Digitalkamera als blaustichiges, kontrastarmes Bild – vor allem, wenn Landschaften, Schwärme oder weiter entfernte Objekte ohne Blitz aufgenommen wurden. Doch keine Sorge: Am heimischen Computer entfalten die Bild-Dateien ihre Pracht. Hierzu reichen meist wenige Handgriffe, für normale Ansprüche und Urlaubs-Schnappschüsse kann man die Arbeit den Automatik-Programmen der einschlägigen Bildbearbeitungs-Software überlassen. mehr …
2008-08-25 Unterwasser-Fotografie ist Landschafts-Fotografie, ist Wildlife-Fotografie – und doch ganz anders. Anders, weil Landschaften sich in der Regel wenig bewegen. Eine Unterwasser-Landschaft bewegt sich (relativ zum Fotografen) pausenlos. Anders, weil der Löwe im Nationalpark meist immer am selben Platz schläft, wo er vom offenen Land Rover aus sicherer Entfernung mit einem 300er Tele "erlegt" werden kann – während der Hai meist unerwartet aus dem Blau auftaucht und genauso schnell wieder verschwindet. Derlei spezielle Umstände beeinflussen so ziemlich alle Parameter, die der Fotograf bestimmen kann: Brennweite, Verschlusszeit, Schärfentief, ISO-Wert. Ein kontrollierter Bild-Aufbau ist unter Wasser bei weitem nicht in dem Umfang möglich wie bei normaler Fotografie. Wohl aber ist es möglich, sich und die Ausrüstung vor dem Tauchgang so vorzubereiten, dass im entscheidenden Moment gute Fotos gelingen können. mehr …
2008-08-11 Zu Zeiten der analogen Fotografie war die Sache klar: ohne starke Blitze keine Unterwasser-Fotos. So entstanden Fotografien, die meist alle dieselbe Stimmung aufwiesen – mit knackigen Farben, die zwar oftmals spektakulär wirkten, die tatsächliche Stimmung aber kaum wiederzugeben vermochten. Die technische Entwicklung hat parallel zur Digitalisierung der Fotografie mittlerweile zwei Alternativen hervorgebracht, die das Spektrum und die Chancen für Kreativität weit öffnen: Die Ausleuchtung per Video-Lampe – und der Verzicht auf jegliche künstliche Belichtung, die Fotografie mit "available Light", also dem verfügbaren Licht. mehr …
2008-07-28 Ein billiges Vergnügen ist die Unterwasser-Fotografie sicher nicht. In den meisten Fällen belasten ein Flug oder eine Fahrt zum Urlaubsort schon mal das Budget, dito Ausrüstung (geliehen oder gekauft) sowie die Infrastruktur vor Ort (Tauchführer oder Boot). Doch verglichen mit den Kosten, die eine hochwertige Kamera plus Unterwasser-Gehäuse verschlingen, sind das noch kleine Fische. Eine fünfstellige Summe für das ganze Equipment zu investieren, ist kein Problem – doch gemach: Vielleicht reicht doch erst mal das Kunststoff-Gehäuse für die ohnehin vorhandene Kompaktkamera? mehr …
2008-07-14 Früher galten Unterwasser-Fotografen als seltene Spezies: Nur wenige Taucher wagten sich mit meist unförmigen Gehäusen in die Tiefe. Wer sich als Anfänger an der komplexen Materie versuchte, fand unter 36 Aufnahmen (eines Kleinbildfilms) zwei bis drei Brauchbare vor – und ließ oft frustriert vom neuen Hobby wieder ab. Digitalkameras haben die Unterwasser-Fotografie demokratisiert. Heute springen die meisten Urlaubstaucher mit einer handlichen Kompaktkamera ins Wasser. Speicher mit Gigabyte-Kapazität erlauben unbegrenztes Experimentieren und ermöglichen schnelles Lernen: Die Ergebnisse sind sofort überprüfbar und können schnell optimiert werden. Denn zu lernen gibt es unter Wasser nach wie vor einiges; die physikalischen Regeln gelten wie eh und je. In der heute beginnenden digitalkamera.de-Serie mit Fototipps zur Unterwasser-Fotografie bieten wir etwas Lernstoff für Einsteiger und Fortgeschrittene. mehr …