Rubrik: Bildbearbeitung
2012-01-30
Ein Digitalfoto muss schon aus technischen Gründen geschärft werden. Leider rufen praktisch alle gängigen Schärfungsmethoden unerwünschte Risiken und Nebenwirkungen hervor: An Kontrastkanten kann es beispielsweise zu hässlichen Leuchtkonturen, den Halos, kommen. Im zweiten Teil unserer kleinen Serie rund ums Nachschärfen geht es darum, wie sich störende Halos vermeiden lassen. Außerdem stellen wir Spezialwerkzeuge in Photoshop vor, mit denen sich die Folgen von Bewegungsunschärfe eliminieren oder zumindest abmildern lassen. mehr …
Rubrik: Bildbearbeitung
2012-01-16
Wenn ein Digitalfoto schlapp, verwaschen und detailarm wirkt, kann das mehrere Ursachen haben. Die häufigste: Das Bild ist nicht ausreichend nachgeschärft worden. Wurde ansonsten bei der Aufnahme alles richtig gemacht, reicht eine kleine Schärfungskur in einem Bildbearbeitungsprogramm, um einem faden Foto frisches Leben einzuhauchen. Dieser Fototipp klärt, warum ein Digitalfoto in der Regel nachgeschärft werden sollte und wie man dabei richtig vorgeht. Im zweiten Teil wird es dann darum gehen, wie sich Schärfeartefakte verhindern lassen und verwackelte oder falsch fokussierte Aufnahmen noch gerettet werden können. mehr …
Rubriken: Aufnahmeeinstellungen, Grundlagenwissen
2010-03-29
Der Begriff der kleinbildäquivalenten Brennweite dürfte den meisten schon einmal begegnet sein, etwa bei kompakten Digitalkameras oder auch DSLRs mit APS-C-Sensor. Durch den kleineren Sensor dieser Kameras scheint sich die Brennweite zu verlängern, d. h. die reale Brennweitenangabe entspricht nicht dem Bildeindruck – verglichen mit einem herkömmlichen 35mm-Film, dem Kleinbildformat. Doch durch den kleineren Sensor erhöht sich auch die Schärfentiefe, was je nach Motiv mal Vor- und mal Nachteil sein kann. Da man vor allem mit der Blende Einfluss auf die Schärfentiefe nehmen kann, lässt sich auch hier der Begriff einer kleinbildäquivalenten Blende definieren. mehr …
Rubrik: Aufnahmeeinstellungen
2009-08-17
Der Marchesi ("Handbuch der Fotografie") kennt es nicht, der Walter ("MediaFotografie – analog & digital") ignoriert es, kaum ein aktuelles fotografisches Lehrbuch befasst sich damit. Einzig die freie Enzyklopädie "Wikipedia" hat der Sache ein fundiertes eigenes Kapitel gewidmet (siehe weiterführenden Link), das der Autor für diesen Fototipp mit herangezogen hat. Das Phänomen ist derzeit en vogue. Die Rede ist vom “Bokeh”, einem aus dem Japanischen zunächst ins Englische und dann in die internationale Fachsprache übernommenen Begriff. Er bezeichnet – physikalisch-optisch kaum definierbar – die besondere Ausbildung der Unschärfekreise vor und insbesondere hinter der eigentlichen Schärfenebene – es ist hier angebracht und richtig, von der Gestaltung der Tiefenunschärfe zu sprechen. Bei der Fotografie bestimmter Motive wird der Hintergrund gerne bewusst unscharf gehalten, um die Ablenkung des Betrachters vom Hauptmotiv zu mindern. Die ästhetische Qualität dieser unscharfen Gebiete in einer fotografischen Abbildung wird gerne mit subjektiven Begriffen gekennzeichnet, das Bokeh kann demnach angenehm sein, auch wird es als gut, schön, gefällig, eindrucksvoll, neblig oder harsch bezeichnet. Es ist durch den Fotografen selbst so gut wie nicht beeinflussbar. Dennoch gibt es Kenner, die bei der Objektivauswahl gezielt solche Konstruktionen bevorzugen, die das begehrte Unschärfeverhalten zu optimieren vermögen. mehr …
Rubrik: Motive und Situationen
2008-08-25
Unterwasser-Fotografie ist Landschafts-Fotografie, ist Wildlife-Fotografie – und doch ganz anders. Anders, weil Landschaften sich in der Regel wenig bewegen. Eine Unterwasser-Landschaft bewegt sich (relativ zum Fotografen) pausenlos. Anders, weil der Löwe im Nationalpark meist immer am selben Platz schläft, wo er vom offenen Land Rover aus sicherer Entfernung mit einem 300er Tele "erlegt" werden kann – während der Hai meist unerwartet aus dem Blau auftaucht und genauso schnell wieder verschwindet. Derlei spezielle Umstände beeinflussen so ziemlich alle Parameter, die der Fotograf bestimmen kann: Brennweite, Verschlusszeit, Schärfentief, ISO-Wert. Ein kontrollierter Bild-Aufbau ist unter Wasser bei weitem nicht in dem Umfang möglich wie bei normaler Fotografie. Wohl aber ist es möglich, sich und die Ausrüstung vor dem Tauchgang so vorzubereiten, dass im entscheidenden Moment gute Fotos gelingen können. mehr …
Rubrik: Sonstige Tipps
2008-05-05
Mit der steigenden Anzahl der Megapixel, auch in digitalen Spiegelreflexkameras, sollen eigentlich die Bildqualität und -schärfe steigen. Es treten aber auch Probleme mit der Schärfe auf, die zu analogen Zeiten noch nicht so ausgeprägt waren. Das kann dadurch verursacht sein, dass der Autofokus der Kamera nicht präzise genug mit dem verwendeten Objektiv zusammenarbeitet. Dabei entstehen ungewollte Unschärfen, die als "Backfokus" und "Frontfokus" bezeichnet werden. Deren Ursache ist darin zu suchen, dass bei den meisten digitalen Spiegelreflexkameras der Sensor für die Fokussierung unten im Spiegelkasten und nicht in der Ebene des Bildsensors angeordnet ist. In diesem digitalkamera.de-Fototipp geht es darum, die eigene Kamera-/Objektiv-Kombination auf dieses Phänomen hin zu überprüfen. mehr …
Rubrik: Bildbearbeitung
2006-01-16
Makrofotos faszinieren, weil sie kleine und kleinste Gegenstände mit ihrer Detailzeichnung und Oberflächenstruktur in einer Größe zeigen, die das bloße Auge selbst nicht wahrnehmen kann. Aber dort, wo die Fotografie das menschliche Sehvermögen übersteigt, werden auch ihre technischen Einschränkungen deutlich. Bei der Makrofotografie ist es die sehr geringe Schärfentiefe, die mit Zunahme des Abbildungsmaßstabes abnimmt. Hier gibt es die Möglichkeit, die Schärfentiefe bei stillstehenden Objekten durch EBV zu erhöhen. mehr …
Rubrik: Zubehör
2005-10-31
Ganz schön ärgerlich, wenn man mitten in Aufnahmen steckt, Belichtungszeit, Blende und Schärfentiefe austarieren muss, und der Akku nach einer kurzen Vorwarnzeit aufgibt und alle Kamerafunktionen lahm legt. Hat man dann einen Reservesatz Akkus eingelegt, der erst vor nicht allzu langer Zeit frisch aufgeladen wurde, und verabschiedet sich auch dieser überraschend nach kurzer Zeit, mag einem dämmern, dass etwas mit den Akkus nicht stimmt – oder dass man etwas falsch gemacht hat. mehr …
Rubrik: Bildbearbeitung
2003-10-20
Obwohl viele Digitalkameras "schlüsselfertige" Fotos liefern, die für normale Anwendungen keine Weiterverarbeitung erfordern, ist nachträgliches Schärfen einer der wichtigsten Bildbearbeitungsfunktionen für Digitalfotografen. Im Gegensatz zu einfachen Schärfefiltern ermöglicht die Unscharfmaske eine besonders präzise Justage der Bildschärfe. mehr …
Rubrik: Bildgestaltung
2000-07-31
Besser ausgestattete Digitalkameras bieten dem Fotografen die Möglichkeit, in die Belichtung einzugreifen. Er kann durch Blendenvorgabe die Schärfentiefe selbst bestimmen. Die Grundregel ist ganz einfach: Je kleiner die Blendenöffnung, um so größer die Schärfentiefe; je größer die Blendenöffnung, ums so geringer die Schärfentiefe. Die Anfängerregel heißt: Je mehr Schärfe, um so besser. Das solches wirklich nur für Anfänger gilt, lernt der schnell, der sich ein bisschen intensiver mit fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten befasst. mehr …