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Spiegellose Systemkamera mit neuem Konzept


Testbericht: Yi Technology M1


2016-12-22Mit der Vorstellung der M1 ist Yi Technology aus China die vielleicht größte Überraschung auf der Photokina 2016 gelungen. Mit dem ersten Modell M1 sowie dem Standardzoom und dem lichtstarken Porträtobjektiv betritt erstmals ein chinesischer Hersteller mit einem eigenen Produkt den Systemkameramarkt. Dabei setzt Yi Technology auf das Micro Four Thirds System, womit aus dem Stand weg eine große Auswahl kompatibler Objektive verfügbar ist. Zudem verfolgt Yi mit der M1 ein modernes Touchscreen-Bedienkonzept ähnlich der Leica T. Im Test muss die Yi M1 zeigen, ob sie es mit den etablierten Herstellern aufnehmen kann.  (Benjamin Kirchheim)

Steckbrief
HerstellerYi Technology
ModellM1
SensorCMOS 4/3" 17,3 x 13,0 mm (Cropfaktor 2,0)
21,8 Megapixel (physikalisch)
20,2 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,3 µm
Auflösung (max.)5.184 x 3.888 (4:3)
Video (max.)3.840 x 2.160 30p
ObjektivYi Technology Lens 12-40 mm F3.5-5.6 (Zoom-Objektiv)
Monitor3,0" (7,5 cm)
  Auflösung1.040.000 Bildpunkte
  kippbar
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatik
Motivprogramme9
Programmautomatikja
Programmshift
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtung
HDR-Funktionja
Panoramafunktionja, Schwenkpanorama
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung, Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/4.000 s
Blitz
  Synchronzeit1/125 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFC
GPS
Fernauslöserk. A.
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC)
Empfindlichkeit
  automatischISO 200-25.600
  manuellISO 100-25.600
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messung
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrektur
Autofokusja
  Anzahl Messfelder81 Kontrastsensoren
  Geschwindigkeit0,40 s bis 0,44 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen113 x 64 x 34 mm
Gewicht (betriebsbereit)290 g (nur Gehäuse)
462 g (mit Objektiv)
Stativgewindeaußerhalb der optischen Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit450 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Geringes Gewicht
  • Hohe Auflösung bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten
  • Einblendbare Hilfslinien für verschiedene Model-Posen
  • Begrenzter Funktionsumfang
  • Teilweise kompliziert (verschachtelt) zu bedienen
  • Weder Bordblitz noch TTL-Blitzanschluss
  • Für eine reine Touchscreenkamera recht kleiner Bildschirm
  • Bei hohen ISO weniger gute Bildqualität, weniger gutes Setzoom

Vorwort

Die Yi M1 ist in zwei verschiedenen Kit-Varianten erhältlich. Neben dem knapp 600 Euro teuren Set mit dem 12-40mm Zoom ist sie auch im 200 Euro teureren Doppelset zusätzlich mit der lichtstarken Porträt-Brennweite 42,5 mm F1.8 erhältlich beziehungsweise soll hierzulande erhältlich sein, sobald die nötigen Zertifizierungen erfolgt sind. Unser Testmodell ist das Doppelset und es verfügt sogar schon über die CE-Kennzeichnung auf der Kameraunterseite.

Bild Das Gehäuse der Yi M1 sowie des 12-40 mm besteht komplett aus leichtem, aber sauber verarbeitetem Kunststoff. [Foto: MediaNord]

Das Gehäuse der Yi M1 sowie des 12-40 mm besteht komplett aus leichtem, aber sauber verarbeitetem Kunststoff. [Foto: MediaNord]

Bild Das Yi 42,5 mm F1.8 ist nur im Doppelset mit der M1 zu haben und besteht ebenfalls aus Kunststoff. Im Gegensatz zum 12-40 mm bietet es nicht einmal einen Fokussierring (der gummierte vordere Bereich ist ohne Funktion). [Foto: MediaNord]

Das Yi 42,5 mm F1.8 ist nur im Doppelset mit der M1 zu haben und besteht ebenfalls aus Kunststoff. Im Gegensatz zum 12-40 mm bietet es nicht einmal einen Fokussierring (der gummierte vordere Bereich ist ohne Funktion). [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Mit weniger als 300 Gramm ist die Yi M1 erfreulich leicht. Auch das Zoom mit etwas über 170 und die Festbrennweite mit knapp 120 Gramm fallen angenehm leicht aus. Das hat aber auch einen Grund: Die Chinesen waren sparsam mit Metall und verbauen überwiegend Kunststoff. Die Gehäuse der Objektive bestehen inklusive Bajonett komplett aus Kunststoff. Bei der Kamera hingegen bestehen immerhin das Stativgewinde, der Blitzschuh und das Bajonett aus Metall, der Rest ist ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. Dieses knarzt bei beherztem Zupacken etwas, ansonsten ist die Verarbeitung aber durchaus sauber und gut gelungen. Mit 11,5 mal 6,5 mal 3,5 Zentimetern ist das Gehäuse zudem sehr kompakt. Der gummierte Griff besitzt eine Kerbe, in die sich die Finger "eingraben" können. Die Daumenmulde auf der Rückseite besitzt Plastiknoppen. Die Kamera lässt sich so insgesamt leidlich gut halten, der Zeigefinger kommt aber bei einer europäischen Hand nur etwas verkrampft auf dem Auslöser zu liegen. Im Gegensatz zur Kamera sind die Objektive, verglichen mit Pendants aus dem Micro-Four-Thirds-Lager, alles andere als klein. Sie messen 5,5 Zentimeter im Durchmesser und sind ungefähr 6,5 Zentimeter lang. Da nützt der Einfahrmechanismus des Zooms für minimal kompaktere Transportabmessungen auch nicht viel (ausgefahren ist es mindestens 7,7 Zentimeter lang). Immerhin besitzt das Zoom einen elektronischen Fokusring, bei der Festbrennweite hingegen lässt sich dieser optisch durchaus vorhandene Ring nicht bewegen. Übrigens besitzen weder die Objektive noch die Kamera einen Bildstabilisator.

Die Rückseite der Yi M1 besteht fast komplett aus einer großen Plexiglasabdeckung, hinter der sich das mit 7,5 Zentimetern verhältnismäßig zur Abdeckung kleine Display verbirgt. So bleibt außen herum viel schwarzer, ungenutzter Raum. Dafür, dass Yi komplett auf eine Touchbedienung setzt und angesichts des großen ungenutzten Raumes, fällt der Bildschirm doch etwas mickrig aus. Auf der Rückseite gibt es nur zwei Tasten. Eine aktiviert die Wiedergabe, die andere deckt je nach Modus verschiedene Funktionen ab, etwa die Aktivierung der Fokuslupe bei manueller Fokussierung oder den Wechsel zwischen Mehrfeldautofokus und der Fokussierung auf den mittleren AF-Punkt. Durch tippen auf den Touchscreen lässt sich der Fokuspunkt verschieben, was auch jederzeit im Live-View funktioniert, dafür muss man die Taste also nicht extra drücken. Auch eine Touch-Auslösefunktion lässt sich optional im Menü aktivieren. Interessanterweise sieht die Darstellung der Fokuspunkte fast exakt so aus wie bei Olympus. Auf der Kameraoberseite befinden sich neben dem Auslöser noch weitere Bedienelemente. Dabei handelt es sich neben dem Einschalthebel und einem Daumenrad noch um ein Programmwählrad sowie eine zentral darin platzierte Videoaufnahmetaste.

Die Bedienung der Yi M1 erfolgt fast vollständig über den Touchscreen. Ein Wisch nach rechts ruft das Menü auf, das wiederum mit Wischen nach oben und unten gescrollt werden kann. Statt einem zeilenweisen Menü mit Registerkarten und Untermenüs setzt Yi auf ein 3 mal 3 Felder großes, touchfreundliches Rastermenü, das sich über drei Bildschirmseiten erstreckt. Nur wenn man einen Menüpunkt auswählt, gibt es wieder Scroll-Listen, etwa bei der ISO-Einstellung oder dem Grundeinstellungsmenü. Insgesamt lässt sich jedoch wenig an der Kamera einstellen. Das muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Allerdings fällt in der Praxis auf, dass durchaus wichtige Funktionen fehlen. So lassen sich im Livebild weder ein Histogramm noch ein Gitternetz einblenden, auch eine Belichtungsvorschau gibt es nicht. Im manuellen Modus zeigt einem immerhin eine EV-Anzeige, wie weit man zu hell oder dunkel belichtet. Diese ist jedoch mit ihrer hellgrauen Darstellung bei einem hellem Motivhintergrund kaum zu sehen. Funktionen, für die andere Kameras richtige Tasten besitzen, finden sich mitunter bei der Yi M1 überhaupt nicht. So gibt es beispielsweise keine AE-L oder AF-L-Funktion, auch nicht als Touch-Element auf dem Bildschirm. Nervig ist auch die Tatsache, dass die Dateinummerierung immer wieder von vorne beginnt, sobald man die Speicherkarte wechselt oder leert. Normal wäre, dass die Kamera die Nummerierung fortlaufend fortsetzt. Man sollte also unbedingt immer das letzte Foto auf der Speicherkarte lassen, wenn man doppelte Dateinamen vermeiden will. Smartphones machen das beispielsweise mit ihrer datums- und zeitbasierten Dateibenennung besser.

Überhaupt sorgt das Touchmenü nicht unbedingt dafür, dass sich die Kamera schneller oder einfacher einstellen lässt. Möchte man beispielsweise wichtige Parameter wie den Weißabgleich, die ISO-Empfindlichkeit oder den Fokusmodus ändern, so artet das in einer Wisch- und Tipporgie aus. Um einen anderen ISO-Wert einzustellen, sind beispielsweise fünf bis sechs Interaktionen erforderlich. Man kann diese durch Antippen des Auslösers nach Auswahl der ISO-Empfindlichkeit noch etwas abkürzen, weil man das Schließen des Untermenüs und das Wegstreichen des Menüs dadurch umgehen kann, es bleibt dann aber bei vier bis fünf nötigen Interaktionen. Übrigens reagiert die Kamera nicht immer auf Wischgesten, vor allem beim Scrollen, was mitunter auch etwas frustrierend ist. Als Ursache haben wir zu schnelles Wischen ausgemacht. So wie die Kamera insgesamt etwas träge reagiert, sollte man auch etwas träge wischen. Das Scrollen fühlt sich ohnehin wenig geschmeidig an, anders als von einem Smartphone gewohnt wird nämlich nicht in feinen Schritten gescrollt, sondern immer seitenweise.

Bild Das Gehäuse der Yi M1 fällt im Gegensatz zu den Objektiven sehr kompakt aus. Die Objektive sind zwar verglichen mit Pendants von Panasonic und Olympus etwas voluminöser, aber dank großzügigem Einsatz von Kunststoff wie die Kamera sehr leicht. [Foto: MediaNord]

Das Gehäuse der Yi M1 fällt im Gegensatz zu den Objektiven sehr kompakt aus. Die Objektive sind zwar verglichen mit Pendants von Panasonic und Olympus etwas voluminöser, aber dank großzügigem Einsatz von Kunststoff wie die Kamera sehr leicht. [Foto: MediaNord]

Bild Der Bildschirm der Yi M1 wirkt aufgrund des breiten, schwarzen Trauerrands trotz 7,5 Zentimetern Diagonale relativ klein. Die Bedienung ist komplett auf den Touchscreen ausgelegt. [Foto: MediaNord]

Der Bildschirm der Yi M1 wirkt aufgrund des breiten, schwarzen Trauerrands trotz 7,5 Zentimetern Diagonale relativ klein. Die Bedienung ist komplett auf den Touchscreen ausgelegt. [Foto: MediaNord]

Mit einer gemessenen Auslöseverzögerung von 0,4 bis 0,44 Sekunden inklusive Fokussierung ist die Yi M1 zwar nicht ganz auf Stand der Micro-Four-Thirds-Konkurrenz, aber auch nicht wirklich langsam. Daran hat die reine Auslöseverzögerung mit 120 bis 130 Millisekunden zudem einen erstaunlich hohen Anteil, was wir auf die gewählte Blende zurückführen konnten. Besonders bei der Festbrennweite kann man regelrecht zuhören, wie die Blende erst geräuschvoll geschlossen wird, bevor der mechanische Schlitzverschluss abläuft. Je weiter man die Blende schließt, desto länger ist die Auslöseverzögerung. In dem Ausmaß (inklusive Geräuschkulisse) haben wir das bisher noch nie erlebt. Während das 42,5 mm bei F1,8 innerhalb von 50 Millisekunden ausgelöst wird, verlängert sich die Zeit auf 180 Millisekunden bei F11 und 240 Millisekunden bei F22. Mit dem Olympus 45 mm F1.8 gibt es zwar ebenfalls große Unterschiede, die jedoch nicht so extrem ausfallen. An der Olympus E-M10 hat die gewählte Blende beim 45 mm F1.8 praktisch keinen Einfluss auf die Auslöseverzögerung. Beim Yi Technology 42,5 mm F1.8 ist der Einfluss der Blende mit der Olympus wieder deutlich größer, aber nicht so eklatant wie an der Yi M1. Es hat also die Blende sowohl beim Yi-Objektiv als auch bei der Yi-Kamera jeweils einen großen Einfluss auf die Auslöseverzögerung. Die vollständigen Messwerte sind in folgender Tabelle zu finden:

  M1 mit Yi 42,5 E-M10 mit Yi 42,5 M1 mit Olympus 45 E-M10 mit Olympus 45
Auslöseverzögerung bei F1.8 50 ms 70 ms 50 ms 70 ms
Auslöseverzögerung bei F11 180 ms 110 ms 120 ms 80 ms
Auslöseverzögerung bei F22 240 ms 140 ms 130 ms 80 ms

Manchmal kommt es übrigens vor, dass der Autofokus anfängt zu pumpen, dann dauert es weit über eine Sekunde, bis ausgelöst wird. Wann genau das passiert, war jedoch nicht nachvollziehbar. Auf Wunsch kann man übrigens auch manuell fokussieren, sogar eine Peaking-Funktion zum Hervorheben der scharfen Kontrastkanten (in Rot) ist hinzuschaltbar. Die aktivierbare Fokuslupe vergrößert wahlweise zwei oder vierfach, jedoch nur den zentralen Bereich des Bildausschnitts. Das 42,5 mm kann übrigens mangels Fokusrings nur über auf dem Bildschirm eingeblendete Pfeiltasten manuell fokussiert werden, was leidlich gut funktioniert.

Das Stativgewinde auf der Kameraunterseite befindet sich abseits der optischen Achse und zudem noch direkt neben dem Akkufach, so dass dieses blockiert wird. Der herausnehmbare Lithium-Ionen-Akku wird aber ohnehin per Micro-USB aufgeladen. Der Akku reicht übrigens nach CIPA-Standard für beachtliche 450 Aufnahmen. Das erklärt sich aber recht einfach: Da die Yi M1 keinen Blitz besitzt, kommt dieser Stromfresser auch nicht zum Einsatz. Effektiv hält der Akku also bei Verzicht auf den Blitz auch nicht länger als bei einer vergleichbaren Kamera. Hinter der mit einem Scharnier angeschlagenen, aber nur mit dem Fingernagel zu öffnenden Klappe auf der Griffseite befinden sich neben dieser Micro-USB-Schnittstelle auch noch ein Micro-HDMI-Anschluss sowie das SD-Speicherkartenfach, das zu SDHC und SDXC kompatibel ist. Man kommt dadurch auch auf dem Stativ gut an die Speicherkarte heran. Der M1 ist es egal, ob sie mit dem mitgelieferten Ladegerät oder aber einem Fremdhersteller-Ladegerät verbunden wird. Zudem muss man die Kamera zum Aufladen nicht abschalten wie bei den meisten anderen Kameraherstellern, sondern kann seine Kamera wie vom Smartphone gewohnt im Betrieb laden, was folgerichtig auch unterwegs mittels einer Powerbank funktioniert. Als etwas lästig hat sich übrigens die Auto-Abschaltfunktion der Yi M1 erwiesen, da sie die Kamera komplett abschaltet und man sie nur wieder einschalten kann, indem man die M1 mittels des Einschalthebels aus und wieder einschaltet. Eine Schlaffunktion, bei der ein Antippen des Auslösers zum Aufwecken reicht, kennt die Yi M1 nicht.

Ausstattung

Die Yi M1 verfügt sowohl über einen Vollautomatikmodus, der aber zumindest offenkundig keine Motiverkennung besitzt, als auch über neun wählbare Motivprogramme sowie die klassischen Belichtungsprogramme P, A, S und M. Man kann also auf Wunsch Blende und/oder Belichtungszeit manuell einstellen. Dabei beträgt die längste Belichtungszeit 60 Sekunden, einen Bulb-Langzeitbelichtungsmodus gibt es genauso wenig wie eine Programmshiftfunktion.

Etwas Besonderes und bisher einzigartiges sind die Motivvorlagen. Hier sind junge asiatische Frauen in neun verschiedenen Posen abgebildet, von denen man sich eine aussuchen kann. Auf dem Bildschirm werden dann die Umrisse angezeigt, um diese Pose mit einem Fotomodel nachstellen zu können. Das ist ein bisschen wie ein Malbuch, nur dass es nicht von Dreijährigen mit einem Buntstift ausgemalt wird, sondern vom Fotografen mit dem Motiv. Es ist schon kurios, dass man zwar diese Art der "Hilfslinien" in der Kamera findet, aber keine Gitterlinien (oder eine Wasserwaage), um die Kamera gerade an einem ganz gewöhnlichen Motiv auszurichten. Die meisten Motivvorlagen sind übrigens an ein Objektiv gebunden und funktionieren nur mit diesem. Die vorinstallierten Motivvorlagen sind vorwiegend für das 42,5 mm F1.8 gemacht. Mit einem Fremdobjektiv, etwa dem Olympus 45 mm F1.8, konnten wir gar keine der Motivvorlagen auswählen, auch wenn dieses dem 42,5 mm F1.8 von der Brennweite und Lichtstärke her eigentlich stark ähnelt. Neben der Pose geben die Modi übrigens beispielsweise auch die Blende und Belichtung vor. Mit der zu der Kamera gehörenden Smartphone-App lassen sich weitere Motiv-Vorlagen aus dem Internet laden und auf der Kamera speichern.

Bild Immerhin kann die Yi M1 mit einem Daumenrad sowie einem Programmwählrad aufwarten. Der Blitzschuh mit seinem Mittenkontakt wirk hingegen anachronistisch. [Foto: MediaNord]

Immerhin kann die Yi M1 mit einem Daumenrad sowie einem Programmwählrad aufwarten. Der Blitzschuh mit seinem Mittenkontakt wirk hingegen anachronistisch. [Foto: MediaNord]

Bild Das Stativgewinde der Yi M1 sitzt leider außerhalb der optischen Achse. Dank USB-Dauerstromversorgung muss man den Akku aus dem auf dem Stativ blockierten Fach nicht entnehmen. [Foto: MediaNord]

Das Stativgewinde der Yi M1 sitzt leider außerhalb der optischen Achse. Dank USB-Dauerstromversorgung muss man den Akku aus dem auf dem Stativ blockierten Fach nicht entnehmen. [Foto: MediaNord]

Eine moderne Schwenkpanoramafunktion ist in der Yi M1 ebenfalls zu finden. Sie arbeitet allerdings nur mit Horizontalschwenks von links nach rechts und löst vertikal lediglich 1.280 Pixel auf. Reihenaufnahmen unterstützt die Yi M1 wahlweise als Belichtungs- oder Weißabgleichsreihenaufnahme. Es sind jedoch nur maximal drei Bilder möglich, bei der Belichtungsreihe mit wahlweise 1/3, 2/3 oder 1 EV Belichtungsunterschied. Auch einen HDR-Modus gibt es, hier arbeitet die Yi M1 sogar lautlos mit einem elektronischen Verschluss, der sich sonst nicht aktivieren lässt. Besonders leise ist das Auslösegeräusch der Yi M1 nämlich nicht. Die Weißabgleichsfunktion ist übrigens wie vieles an der Yi M1 nur sehr spartanisch und orientiert sich eher an Smartphones als an richtigen Kameras. Neben dem automatischen Weißabgleich gibt es ein paar Voreinstellungen, für den manuellen Abgleich steht lediglich eine Kelvineingabe zur Verfügung. Die M1 erlaubt jedoch weder eine manuelle Weißabgleichsmessung, beispielsweise auf eine Graukarte, noch eine Weißabgleichs-Feinkorrektur.

Noch spartanischer als die Weißabgleichsfunktionen fällt die Blitzfähigkeit aus. Die Yi M1 kann nicht mit TTL-Messung blitzen. Sie besitzt weder einen eingebauten Blitz, noch einen TTL-Blitzschuh. Der Blitzschuh verfügt lediglich über einen Mittenkontakt. Man kann also Blitzgeräte auslösen, diese sollten aber entweder über eine eigene Automatik verfügen oder aber manuell eingestellt werden. Mit der Blitzsynchronzeit von 1/125 Sekunde lockt man ebenfalls niemanden hinter dem Ofen vor.

Zur Serienbildfunktion gibt es auch nicht viel Positives zu berichten. Sie erreicht knapp fünf Bilder pro Sekunde, allerdings bricht die Geschwindigkeit bereits nach sechs JPEG-Aufnahmen oder vier Raw-Aufnahmen auf kaum mehr als ein Bild pro Sekunde ein. Der Pufferspeicher ist also winzig. Apropos JPEG und Raw: Beides gleichzeitig kann nicht aufgezeichnet werden, aber immerhin kommt das universelle Rohdatenformat DNG zum Einsatz.

Vielleicht sieht es bei der Videofunktion besser aus? Immerhin filmt die Yi M1 maximal in 4K-Auflösung mit immerhin 30 Bildern pro Sekunde. In Full-HD sind sogar 60 Bilder pro Sekunde möglich, in VGA sogar 240. Wer möchte, kann in 4:3 statt 16:9 filmen, und das nicht nur in VGA-Auflösung (640 x 480), sondern auch in 2K (2.048 x 1.536). Ein elektronischer Bildstabilisator steht bis maximal zur 2K-Auflösung zur Verfügung, frisst jedoch einen Teil des Bildausschnitts. In 4K gehen, obwohl ohne Bildstabilisierung, ebenfalls nicht nur oben und unten, sondern auch rechts und links Bildteile verloren. Ohne Bildbeschnitt filmt man nur in 2K und VGA jeweils ohne Bildstabilisator, die 16:9-Auflösungen beschneiden ohne Bildstabilisator nur oben und unten das Bild (außer in 4K). Leider sieht man vor dem Beginn der Aufnahme nicht, wie das Bild beschnitten werden wird, so dass man hier lieber großzügig agieren sollte. Der AF-C funktioniert übrigens weniger gut, hier ist ein deutliches Rattern des Schrittmotors der Objektive zu vernehmen, besonders schnell arbeitet der C-AF im Video ohnehin nicht.

Als smarte Kamera bietet die Yi M1 neben WLAN auch Bluetooth an, jedoch fehlt NFC zur einfachen Verbindung. Um die 16 Megabyte große Android-App (es gibt auch eine App für iPhones) leichter finden zu können, blendet die M1 im Verbindungsmenü einen QR-Code ein. Nach dem Start der App kann diese per Bluetooth nach der Kamera suchen und sich automatisch verbinden, anschließend erfolgt auch die WLAN-Verbindung automatisch, ohne irgendwelche Daten eingeben zu müssen. Die App ist übrigens in der internationalen Einstellung gemischt Deutsch und Englisch, wer möchte, kann sie aber auch auf Chinesisch umschalten. Die App bietet zahlreiche weitere Motivvorlagen, die auf die Kamera übertragen werden können. Zudem lassen sich mit der App Fotos von der Kamera auf das Smartphone übertragen, jedoch nur, wenn diese in JPEG aufgenommen wurden. Weder Raw-Aufnahmen noch Videos können übertragen werden. Die Yi M1 erlaubt sogar Firmwareupdates via App. Bei der Verbindung wird automatisch geprüft, ob die Kamerafirmware aktuell ist. Es gibt jedoch weder eine GPS-Anbindung noch eine Fernsteuermöglichkeit der Kamera von der App aus. Hier liegt also durchaus noch einiges Potential brach.

Der Wiedergabemodus der Kamera ist wieder gewohnt spartanisch. Man kann die Bilder betrachten, per Wischgeste durch die Bilder blättern sowie eine Indexanzeige und sogar eine Informationsanzeige inklusive Helligkeitshistogramm aktivieren. Auch ein Zoomen in die Bilder ist möglich und sie werden je nach Kameraausrichtung gedreht. Es gibt jedoch keinerlei Bildbearbeitungsmöglichkeiten, nur ein Löschen ist möglich. Videos lassen sich selbstverständlich abspielen.

Bild Das 12-40 mm Setobjektiv der Yi M1 besitzt einen Einfahrmechanismus, wirklich kompakt wird es dadurch für den Trransport aber auch nicht. [Foto: MediaNord]

Das 12-40 mm Setobjektiv der Yi M1 besitzt einen Einfahrmechanismus, wirklich kompakt wird es dadurch für den Trransport aber auch nicht. [Foto: MediaNord]

Bild Der Griff der Yi M1 ist nur relativ gering ausgeprägt, besitzt aber eine gummierte Belederung, die allerdings gerne etwas rutschfester sein dürfte. [Foto: MediaNord]

Der Griff der Yi M1 ist nur relativ gering ausgeprägt, besitzt aber eine gummierte Belederung, die allerdings gerne etwas rutschfester sein dürfte. [Foto: MediaNord]

Bildqualität

An der Yi M1 gibt es also durchaus einiges zu kritisieren. Vielleicht sieht es bei der Bildqualität besser aus? Immerhin kommt ein 20 Megapixel auflösender Four-Thirds-Sensor zum Einsatz, der mit 17,3 mal 13 Millimeter eine ordentliche Größe besitzt. Der 20-Megapixel-Sensor entspricht der neuesten Generation, die Auflösung bekommt man bei Panasonic und Olympus bisher nur in den teuren Spitzenmodellen. In unserem Testlabor musste die Yi M1 sowohl mit dem 12-40mm-Setobjektiv, als auch mit der lichtstarken Festbrennweite 42,5 mm F1.8 ihre Bildqualität unter Beweis stellen. Die detaillierten Laborergebnisse sind wie üblich kostenpflichtig über die weiterführenden Links abrufbar. Die Einzeltests der beiden Objektive gibt es bereits für jeweils 50 Cent, der Labortest der M1 mit dem 12-40 mm kostet 1,40 Euro. Außerdem bieten wir Prepaid-Flatrates bereits ab umgerechnet 2,08 Euro monatlich an. Selbst wenn Sie sich nicht primär für den Labortest interessieren, uns aber dennoch bei den kostenlosen Tests wie diesem hier finanziell unterstützen möchten, können Sie dies ebenfalls via Labortestkauf tun, denn die Einnahmen landen (abzüglich Steuer und Gebühr für den Zahlungsdienst) komplett bei uns.

Bereits bei der Schärfemessung auf einem 20 mal 30 Zentimeter entsprechenden Ausdruck zeigen sich beim 12-40 Millimeter Zoomobjektiv deutlich Schwächen. Vor allem im Weitwinkel, aber auch bei mittlerer Brennweite ist das Objektiv nicht bis an den Bildrand scharf. Die Auflösungsmessung bei 50 Prozent Kantenkontrast zeigt das ganze Ausmaß: Während die Auflösung in der Bildmitte bei Offenblende erstaunlich hohe 65 Linienpaare pro Millimeter (lp/mm) erreicht, sind es am Bildrand mit kaum 22 lp/mm weniger als ein Drittel davon. Selbst auf F8 abgeblendet, wo die Randauflösung mit 38 lp/mm ihr Maximum erreicht, gibt es immer noch 40 Prozent Randauflösungsabfall zu beklagen. Bei mittlerer Brennweite von 44 Millimetern entsprechend Kleinbild sieht es nicht viel besser aus, hier liegt der Randabfall zwischen 56 und 34 Prozent. Nur in Telestellung erreicht das Objektiv, zumindest bei F8, eine sehr hohe Randauflösung, die sogar fast an die Auflösung im Bildzentrum heranreicht. Hinzu gesellen sich eine sichtbare, teilweise wellenförmige Verzeichnung sowie im Maximum (zum Bildrand hin) gut sichtbare Farbsäume. Einzig die Randabdunklung ist gering. Das 12-40 mm ist damit das wohl schlechteste Setobjektiv im gesamten Micro-Four-Thirds-System.

Das 42,5 mm F1.8 hingegen sticht ausgesprochen positiv hervor. Im 20 mal 30 Zentimeter Äquivalent ist gar kein Schärfeabfall zu sehen. Der absolute Randabfall der Auflösung beträgt zwar auch hier 40 Prozent (bei Offenblende), abgeblendet jedoch sinkt er auf knapp 15 Prozent. Bereits bei Offenblende liegt die Zentrumsauflösung deutlich über 60 lp/mm und erreicht im Maximum sogar 67 lp/mm. Der Bildrand zieht aber auch auf bis zu 56 lp/mm nach und erreicht damit ebenfalls sehr gute Auflösungswerte. Randabdunklung, Verzeichnung und Farbsäume sind allesamt auf sehr niedrigem Niveau. Das 42,5 mm F1.8 überflügelt sogar unseren bisherigen Preis-Leistungstipp Olympus 45 mm F1.8 und ist ein hervorragendes Porträtobjektiv. Sahne im Joghurtbecher sozusagen, denn das Objektiv selbst wirkt doch etwas billig, wie bereits eingangs erwähnt. Vielleicht überlegt Yi Technology sich ja noch, das Objektiv auch einzeln zu verkaufen, mancher Micro-Four-Thirds-Fotograf mit schmalem Budget würde sich sicherlich darüber freuen, auch wenn das Objektiv beispielsweise an der Olympus OM-D E-M10 mangels Objektivring keine manuelle Fokussierung unterstützt.

Dass die Yi M1 eine so hohe Auflösung erreicht, liegt jedoch nicht am 20-Megapixel-Sensor allein, sondern auch an der kräftigen Scharfzeichnung, die leider entsprechende Schärfeartefakte nach sich zieht. Außerdem ist es natürlich interessant, wie sich die Detailauflösung und das Rauschen bei anderen Empfindlichkeiten als der Basis-Empfindlichkeit ISO 200 verhalten. Der Signal-Rauschabstand hält sich bis einschließlich ISO 400 im guten Bereich von über 40 dB und unterschreitet erst oberhalb von ISO 3.200 die kritische Marke von 35 dB. Sowohl das Helligkeitsrauschen, das sich allenfalls ab ISO 6.400 leicht zeigt, als auch das Farbrauschen hat die Kamera gut im Griff. Allerdings sorgt die kräftige Rauschunterdrückung bereits ab ISO 400 für einen gut messbaren Rückgang der Details. Bis ISO 800 sind die Bilder aber noch scharf. Bei ISO 1.600 sind sie zwar etwas weicher, aber noch brauchbar, ab ISO 3.200 gehen jedoch viele Details verloren und die Bilder wirken weich und detailarm. Bei den beiden höchsten Empfindlichkeiten von ISO 12.800 und 25.600 zeigen die Bilder zudem einen nicht zu übersehenden Grünstich.

Die Eingangsdynamik ist bei niedrigen Empfindlichkeiten ebenfalls äußerst gut. Bei ISO 200 wird gar ein Dynamikumfang von über zwölf Blendenstufen erreicht, bis ISO 800 sind es über elf Blendenstufen und bei ISO 1.600 noch deutlich über zehn. Bei ISO 3.200 bricht der Dynamikumfang jedoch deutlich auf nur noch knapp über neun Blendenstufen ein. Die Tonwertkurve verläuft deutlich, aber nicht übertrieben angesteilt, so dass die Yi M1 knackige Kontraste in mittleren Helligkeitsbereichen liefert. Der Ausgangs-Tonwertumfang ist ebenfalls gut, vor allem bei niedrigen Empfindlichkeiten. Bis ISO 400 werden über 220 von 256 möglichen Helligkeitsabstufungen ausgenutzt, bis ISO 1.600 ist der Wert mit über 160 Stufen im grünen Bereich. Bei ISO 6.400 und darüber hingegen werden nur noch weniger als einhundert Helligkeitsstufen differenziert.

Bild Die Yi M1 besitzt einen 17,3 mal 13 Millimeter großen Micro-Four-Thirds-Sensor mit einer stattlichen Auflösung von 20 Megapixeln, wie sie nur die Flaggschiffmodelle von Olympus und Panasonic bieten. [Foto: MediaNord]

Die Yi M1 besitzt einen 17,3 mal 13 Millimeter großen Micro-Four-Thirds-Sensor mit einer stattlichen Auflösung von 20 Megapixeln, wie sie nur die Flaggschiffmodelle von Olympus und Panasonic bieten. [Foto: MediaNord]

Bild Die Speicherkarte bei der Yi M1 wird seitlich entnommen. Das Fach lässt sich aber nur mit dem Fingernagel gut öffnen. [Foto: MediaNord]

Die Speicherkarte bei der Yi M1 wird seitlich entnommen. Das Fach lässt sich aber nur mit dem Fingernagel gut öffnen. [Foto: MediaNord]

Mangels manueller Einstellung lässt die Weißabgleichsgenauigkeit arg zu wünschen übrig, zumal die Yi M1 mit unserem Halogen-Laborlicht, das mit Tageslichtfiltern versehen ist, nicht gut klarkam. Entsprechend ist die Farbtreue, trotz Herausrechnung der Weißabgleichsabweichung, nicht besonders gut. So sind viele Farben verschoben, teilweise sogar gegensätzlich. Orange ist etwa zu gelblich, Gelb zu grünlich, Grün jedoch wiederum zu gelblich und Lila eher magentastichig. Dies gilt aber nur im Labor. In der Praxis gibt es an der Farbwiedergabe nichts auszusetzen. Die tatsächliche Farbtiefe jedenfalls ist wieder äußerst hoch, selbst bis ISO 3.200 werden über vier Millionen Farbabstufungen differenziert und sogar bei höchster Empfindlichkeit sind es trotz des Grünstichs noch über zwei Millionen. Insgesamt bietet die Yi M1 also vor allem bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten eine ausgesprochen hohe Bildqualität, die jedoch ab ISO 1.600 nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten kann. Gewieften Bildbearbeitern dürfte hier aber das Raw-Format helfen, um auch bei hohen Empfindlichkeiten gute Ergebnisse zu erzielen.

Fazit

Die Yi Technology M1 ist eine zwar ordentlich, aber nicht herausragend verarbeitete Kamera, die uns insgesamt eher enttäuscht hat. Viele Standardfunktionen fehlen ihr und das angeblich so innovative Bedieninterface entpuppte sich eher als Bedienbremse. Auch die Geschwindigkeit der Kamera weiß nicht so recht zu überzeugen. Positiv hervorzuheben ist immerhin die Bildqualität, sofern man die ISO-Empfindlichkeit eher in den unteren Regionen hält. Bei höheren ISO kann die M1 nämlich im Gegensatz zu niedrigen ISO nicht mit dem Niveau der Konkurrenz mithalten. Das 12-40mm-Setobjektiv ist enttäuschend und gehört leider zu den schlechtesten Objektiven im Micro-Four-Thirds-System. Wenn man sich die Yi M1 unbedingt kaufen möchte, sollte man unbedingt das Doppelset nehmen, denn das 42,5 mm F1,8 hat uns wirklich positiv überrascht und schlägt in der Bildqualität sogar das von uns als Preis-Leistungskracher so geschätzte Olympus 45 mm F1.8. Wem wir die Kamera allerdings empfehlen können, wissen wir nicht so recht. Für ambitionierte Fotografen ist sie eher Spielzeug, aber auch junge Einsteiger oder Smartphone-Aufsteiger bekommen mit der Kamera kein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wäre die Yi M1 wenigstens preislich ein Schnäppchen würde man ihr sicher das eine oder andere Manko gern verzeihen. Aber zu einem Preis von knapp 600 Euro mit dem 12-40 beziehungsweise 800 Euro im Set mit dem 12-40 und 42,5 mm F1.8 gibt es auch viele andere interessante Kameras, die ein besseres Gesamtpaket liefern, im Micro-Four-Thirds-System etwa eine Olympus der Pen E-PL- oder OM-D-Serie oder eine Panasonic der G- oder GX-Serie.

Diesen Artikel im Original auf digitalkamera.de

https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Yi_Technology_M1/10180.aspx

Weiterführende Links

    Labortest Yi Technology Lens 42,5 mm F1.8 mit Yi Technology M1:
    https://www.digitalkamera.de/Labortest/Test.aspx?ContentId=10583

    Labortest Yi Technology M1 mit Yi Technology Lens 12-40 mm F3.5-5.6:
    https://www.digitalkamera.de/Labortest/Test.aspx?ContentId=10584

    Yi Technology M1 Datenblatt:
    https://www.digitalkamera.de/Kamera/Yi_Technology/M1.aspx