![SanDisk Extreme III [Foto: SanDisk]](http://images.digitalkamera.de/News/SanDisk-Extreme-III-M.jpg)
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Die neue Extreme-III-Produktlinie von SanDisk umfasst Speicherkarten des
Typs CompactFlash, SecureDigital (SD) und Memory Stick PRO. Dabei sollen die
CompactFlash- und SD-Karten Datendurchsatzgeschwindigkeiten von 20 MByte pro
Sekunde (beim Lesen und Schreiben) erreichen und die Memory Stick PRO-Medien
immerhin 18 MByte/s. Damit wären die neuen Extreme-III-Karten in jedem Fall
schneller als die aktuelle CF-Spezifikation Version 2.0/2.1 es vorsieht
(16 MByte/s, siehe digitalkamera.de-Meldung vom 17.06.2003). Möglich wurde
der Geschwindigkeitszuwachs laut SanDisk durch die neue, eigens entwickelte
ESP-Technologie. Hinter dieser Abkürzung steht die "Enhanced Super-Parallel
Processing"-Technologie, die durch das Zusammenspiel leistungsfähiger
Komponenten wie schnellen NAND-Speicherzellen, rechenstarken
Speicherverwaltungsbausteinen (so genannten Controller-Chips) mit
32-bit-RISC-Datenverarbeitung und hoch entwickelten Algorithmen die (super-)parallele
Verarbeitung von Schreib- und Lese-Vorgängen ermöglichen soll. Um einen
etwaigen Flaschenhals-Effekt am Datenbus zu verhindern, wurde dieser
ebenfalls beschleunigt.
Speicherkarten der Extreme-Reihe sind aber nicht nur extrem schnell, denn
das sind die Karten der preisgünstigeren Ultra-Serie auch schon. Mit den
Karten der Extreme-Reihe peilt SanDisk offenbar die Profi-Fotografen an, die
über die Schnelligkeit hinaus auch besonderen Wert auf die
Widerstandsfähigkeit ihrer Speicherkarten legen. So halten die
Extreme-Karten Temperaturen von -25° bis 85° Celsius stand und können – dank
RTV-Silikon-Beschichtung (Room Temperature Vulcanizing) – z. B. bei Sturz
und/oder Aufprall Kräften von bis zu 3000-facher Erdbeschleunigung
ausgesetzt werden. Dies unterstreicht SanDisk mit einer 10-Jahres-Garantie
in Europa, im mittleren Osten und in Afrika; im Rest der Welt genießen die "Rauhbein"-Karten
sogar eine lebenslange Garantie. Und da auch die resistenteste Speicherkarte
nicht vor Datenverlust durch andere Umstände gefeit ist, liegt den
Extreme-Karten obendrein die Datenwiederherstellungs- bzw.
Datenrettungs-Software RescuePRO bei.
Erhältlich sind die neuen Extreme-Karten dritter Generation von SanDisk
weltweit ab Oktober/November. In der CompactFlash-Ausführung gibt es die
neuen Karten mit Speicherkapazitäten von 1, 2 und 4 GByte in einer
Preisspanne von 135 bis 540 EUR. Die Extreme-III-Karten im SD-Format kommen
zunächst ausschließlich mit 1 GByte zu einem Listenpreis von 139 EUR. Wie
üblich schießen die Memory Stick PRO-Karten preislich den Vogel ab bei einem
Preis von 189 EUR für die 1-GByte-Version und 576 EUR für die
2-GByte-Fassung. Der Speicherkarten-Experte Rob Galbraith (mit eigener
Website, s. u.) konnte übrigens die Geschwindigkeit der neuen
Extreme-III-Karten verifizieren und veröffentlichte die Ergebnisse in seiner
Meldung über die Extreme-III-Karten (siehe weiterführende Links).