Neben dem klassischen 4:3-Seitenverhältnis bei einer Auflösung von 3.264 x 2.448 Bildpunkten bietet die Kamera auch einen HD-Foto-Modus im 16:9-Breitbildformat bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten Auflösung. Allerdings verfügt die Kamera nicht über einen passenden HDMI-Anschluss, so dass man diese Bilder nur über ein SD-Kartenlaufwerk des Fernsehers oder externes Zubehör in hoher Auflösung auf einem HD-tauglichen Fernseher betrachten kann. Neben Fotos nimmt die Kamera auch Filme mit Ton in VGA- oder Wide-VGA-Qualität (848 x 480 Pixel bei 30 Bildern/s) auf.
Wie bei Panasonic üblich verfügt die Kamera über den optischen Bildstabilisator OIS, der vor Verwackelungen durch den Fotografen schützt. Ein sehr nützliches Detail, verfügen doch andere Kameras dieser Preisklasse (die LS80 soll etwa 170 EUR kosten) lediglich über elektronische Bildstabilisatoren, z. B. über eine hohe Empfindlichkeit. Trotzdem bietet die LS80 – der leistungsstarken Venus Engine III sei Dank –
Empfindlichkeiten von bis zu ISO 6.400, wobei hier die Auflösung allerdings auf drei Megapixel sinkt. Daneben sorgt die Venus Engine III auch für die Erkennung der Motivbewegung, so dass die Kamera bei aktivierter intelligenter ISO-Funktion die Empfindlichkeit so anpassen kann, dass keine Bewegungsunschärfen auftreten.
Bei der Farbgebung wird Panasonic mit der ab Februar 2008 lieferbaren Kamera auch der Zielgruppe gerecht, die lieber eine knallpinke Kamera statt einer schwarzen oder silbernen in die Tasche steckt. Für die Stromversorgung kommen zwei handelsübliche AA-Batterien zum Einsatz, mit denen ca. 180 Aufnahmen gemäß CIPA-Standard möglich sind. Verwendet man stattdessen 2.500 mAh starke AA-NiMH-Akkus, steigt die Anzahl der möglichen Fotos auf stolze 470 Aufnahmen an. Gespeichert werden die Fotos im internen Speicher, der nur 24 MBytes groß ist, oder alternativ auf SD-Karten, die Kamera ist auch SDHC-kompatibel.