| Mit dem konventionellen, an eine Kleinbild-Kompaktkamera erinnernden
Gehäuse der RDC-5000 wird Ricoh seinen bisherigen Gehäusekonzepten untreu, bei denen der
LCD-Monitor gegenüber dem Objektiv stets schwenkbar angeordnet war. Dafür gibt es jetzt
eine pfiffige Abdeckung, die den 1,8"-LCD-Monitor beim Einschalten der Kamera frei
gibt und die sich beim Ausschalten wieder schützend über seine empfindliche Oberfläche
legt, um diese vor Beschädigungen (Bruch oder Kratzer) zu schützen. Auch ein optischer
Sucher ist jetzt vorhanden, der es ermöglicht den LCD-Monitor beim Fotografieren zum
Stromsparen auszuschalten. Das aufwendige 2,3-fach-Zoom-Objektiv der Ricoh RDC-5000
umfaßt einen Brennweitenbereich von 38 bis 86 mm (verglichen mit Kleinbild-Kameras). Es
besteht aus in sechs Gruppen mit insgesamt neun Glas-Elementen, darunter vier asphärische
Linsen. Die hohe optische Auflösung von 200 Linien/mm sorgt für gestochen scharfe Bilder
und besten Farbkontrast.
Die Kamera besitzt 8 MByte Arbeitsspeicher (RAM), der auch als Pufferspeicher dient,
damit der Fotograf sofort weitere Bilder machen kann, während die vorherigen komprimiert
und entweder im eingebauten Flash-Speicher (8 MByte) oder auf einer optionalen
SmartMedia-Karte bis 32 MByte abgelegt werden. Bilder können sowohl vom internen
Flash-Speicher auf SmartMedia kopiert werden, als auch umgekehrt. So können Bilder
unterwegs dubliziert und weitergegeben oder Sicherungskopien erstellt werden. Neben dem
üblichen seriellen Anschluß zur Datenübertragung auf den PC besitzt die Kamera auch
einen USB-Anschluß. Der Videoausgang ist zwischen NTSC und PAL umschaltbar.
Die Ricoh RDC-5000 wird ab ungefähr Mai/Juni 1999 im Handel verfügbar sein und 1.800
DM kosten. Das digitalkamera.de-Datenblatt
ist bereits (noch etwas unvollständig) online verfügbar.
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