Über einen für die Leica M erstmalig erhältlichen Adapter gelangen die sehr hochwertigen Objektive des vor längerem plötzlich eingestellten Leica-R-Systems zu neuer Blüte. Interessant ist auch der optionale Handgriff, der neben diversen Anschlüssen auch einen GPS-Empfänger im ergonomischen Griffstück enthält.
Hätte Leica die Typenbezeichnung fortgeführt, wäre dies übrigens die M10. So aber darf man gespannt sein, welche Bezeichnung sich im Volksmund für diese Kamera durchsetzen wird. Möglicherweise tatsächlich M10, so wie "Das neue iPad" von Apple üblicherweise iPad 3 genannt wird. Langfristig wird dies aber schlecht funktionieren, denn auch von der "M" wird es sicherlich, wie bei Leica üblich, im Laufe der Zeit diverse darauf aufbauende Versionen geben, die aber nicht wirklich eine neue Modellreihe begründen. Also wohl "Leica M (Modell 2013)", wie bei den meisten Automobilen. Oder "Leica M (Typ 240)", wie unter anderem bei Mercedes üblich. Für unser Datenblatt haben wir sicherheitshalber schon einmal die letzte Möglichkeit gewählt, um die zur Photokina 2012 für Anfang 2013 vorgestellte Kamera auch zukünftig gegenüber zukünftigen Leica M abzugrenzen.