Der parallaxenfreie Peilsucher zeigt ein 17 Grad breites und 12 Grad hohes rechteckiges Bild an, in dessen Mitte ein kleiner Kreis das Messfeld von ein Grad angibt. Darunter liegt ein zusätzliches Display, das den Messwert als Blende oder EV-Wert in Zehntelstufen angibt – ganz wie das große Display. Auch die Symbole für die Helligkeitsdifferenzmessung oder die Prüfung auf Einhaltung des vorgewählten Belichtungsspielraums sind dort zu Erkennen. Im Belichtungsspielraum-Anzeigemodus stellt der KFM-2200 gleichzeitig die Ergebnisse von Licht- und Spotmessungen dar. Das Display zeigt bei den Parametern Blende, Belichtungszeit und ISO mit einem Rechteck an, welcher Wert zu messen ist. Ein Dreieck informiert über die Eingabe der anderen beiden Werte über das seitliche Wählrad. Das Ablesen der Messergebnisse funktioniert auch in der Dunkelheit dank ständig oder für fünf Sekunden zuschaltbarer Beleuchtung.
Zu den weiteren Funktionen gehört neben der Alt- und der Mittelwertfunktion beispielsweise auch die Helligkeitsdifferenz-Funktion, die die Abweichung einzelner Messungen von der zuvor bestimmten Standardbeleuchtung anzeigt. Eine integrierte Blitzanalyse schätzt die Anteile von Blitz- und Dauerlicht an der Gesamtbelichtung mittels einer einzigen Blitzmessung. Der KFM-2200 ersetzt ein Luxmeter, wenn man die Kalotte gegen eine als Zubehör erhältliche Diffusorscheibe austauscht. Die Anzeige lässt sich auf Lux umschalten, die Umrechnung in Lux ist intern programmiert. Der KFM-2200 ist ab sofort für 780 Euro im Fachhandel erhältlich.