Durch eine eingebaute Gebläsekühlung wird bei der Hähnel PowerStation
HSC-104 der Temperaturanstieg bei den Akkus während der Schnellladung auf
maximal 15° C begrenzt. Damit soll – laut Hähnel – eine Akku-schonende
Schnellladung möglich sein. Eine zu hohe Akkutemperatur, die bei den meisten
Schnellladegeräten auftritt, kann zur Verminderung der Leistung und
Lebensdauer der Akkus führen. Dabei nimmt die PowerStation HSC-104 Akkus
paarweise (2 oder 4 AA/Mignon-Zellen mit NiMH- oder NiCd-Technik) auf und
benötigt nur rund drei Stunden, um vier 2.000-mAh-Akkus voll aufzuladen.
Der Ladevorgang wird dabei durch einen Mikroprozessor kontrolliert (mit
so genannter Minus-Delta-Ladesteuerung) und schaltet sich bei Erreichen der
vollen Akkukapazität automatisch von Schnellladung (Ladestrom 800 mAh) auf
Erhaltungsladung (Ladestrom 80 mAh) um. Der Ladevorgang wird durch eine
zweifarbige Leuchtdiode angezeigt: Rot zeigt die Schnellladung an, während
Grün das Ende des Ladevorgangs bzw. die Umschaltung auf Erhaltungsladung
signalisiert. Eine weitere Leuchtdiode meldet die Betriebsbereitschaft des
Ladegerätes. Bei der PowerStation HSC-104 von Hähnel sind Ladegerät und
Netzteil getrennt. Das ermöglicht, das Ladegerät wahlweise an dem
mitgelieferten 12-Volt-KfZ-Bordanschlussadapter oder an das – ebenfalls zum
Lieferumfang gehörende – Netzteil (mit automatischer Spannungsanpassung von
100-240 V) anzuschließen. Weiter im Kauf mit inbegriffen sind vier
NiMH-Hochleistungsakkus im AA/Mignon-Format mit einer Kapazität von 2.350 mAh,
die originellerweise am Plus-Pol farblich in zwei Paare getrennt sind. So
lassen sich bei Kameras, die mit nur zwei Zellen betriebenen werden, die
jeweils zusammen genutzten Akkus gut erkennen. Die Hähnel PowerStation
HSC-104 ist ab sofort im Handel erhältlich; die unverbindliche
Preisempfehlung des Herstellers beläuft sich auf 45,60 EUR.