Fujifilm
Microdevices wurde ursprünglich zur Entwicklung und Produktion von
Digitalkamera-CCDs und -Signalprozessoren gegründet. Durch Kombination
verschiedener eigener Technologien hat das Unternehmen die Fujifilm-eigenen
so genannten Super CCD Sensoren in den Versionen HR und SR entwickelt (siehe
dazu weiterführende Links unten) und produziert diese im eigenen Werk. Die
Super CCD Sensoren nutzen achteckige Photodioden, ihre Anordnung ist im
Unterschied zu herkömmlichen Sensoren diagonal, also um 45 Grad gedreht.
Hierdurch entsteht eine größere Pixeloberfläche, die mehr Licht aufnehmen
kann. Die Kombination von vergrößerten Pixeln und Wabenstruktur führt zu
einer Reihe zusätzlicher Vorteile wie höhere Empfindlichkeit und höhere
Auflösung. Dies hat maßgeblich zum Erfolg der digitalen Kameras von Fujifilm
und seiner so genannten "Real-Photo-Technologie" beigetragen.
Im hart umkämpften Markt für digitale Kameras erhofft sich Fujifilm auf
dieser Basis auch weitere Wettbewerbsvorteile. Daher wurde bereits im Jahr
2004 die CCD-Forschung und -Entwicklung von Fujifilm Microdevices und
Fujifilm in den neu gegründeten Electronic Devices Laboratories
zusammengelegt. Der nun angekündigte Schritt zur weiteren Integration der
CCD-Produktion beider Gesellschaften erlaubt es Fujifilm, CCD-Entwicklung,
-Forschung und -Herstellung sowie die Entwicklung und Produktion von
digitalen Kameras unter einer einzigen Managementstruktur (bisheriger
Präsident und CEO Hitoshi Hara) durchzuführen. Im Rahmen der neuen Struktur
sollen ferner Kosten reduziert und Entscheidungsprozesse beschleunigt
werden. Darüber hinaus soll die engere Kooperation zu gesteigertem
Entwicklungspotential und verbesserter Produktionstechnik bei optischen
CCD-Modulen für elektronische Endoskope (im Bereich Medical Imaging, einer
weiteren Wachstumssparte innerhalb des Fujifilm-Konzerns) und bei
Fotohandies führen.